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18.03.16 14:34

Steirische Harmonika: Das muss man wissen

von: Dominik Oster

Es ist alles andere als sonderlich schwer die Steirische Harmonika zu lernen. Es lassen sich schon nach wenigen Unterrichtsstunden die ersten Titel alleine spielen. Anno dazumal gab man die Kunst Knöpferlharmonika zu spielen von einer Generation zur anderen weiter. In der Regel vom Vater bzw. Großvater bekam man Unterricht.

Das geht heutzutage allerdings einfacher. Grundkenntnisse können dabei Internetvideos vermitteln. Auf der Seite www.steirische-harmonika-online.de zum Beispiel findet man jede Menge Wissenswertes über die Steirische Harmonika. Dennoch am schnellsten geht's freilich mithilfe eines Lehrers, welcher womöglich privat bzw. in einer Musikschule Unterricht gibt.

Steirische ist gewiss auch deswegen so populär, weil es tatsächlich einfach zu erlernen ist. Um die Stücke zu lernen gibt es die sogenannte Griffschrift. So gesehen ist es durchaus nicht essentiell Noten lesen zu können. Sie zeigt welche Knöpfe man drücken muss.

Es gibt freilich auch Musikschulen, die nach Noten die Steirische Harmonika lehren. Die Griffschrift ist für denjenigen, der schnell und nur für den Hausgebrauch die Steirische Harmonika erlernen will, die beste Methode.

Unterschiedliche Reihen sind auf der rechten Seite der Steirischen angeordnet. U. a. wird sie auch Diskantseite genannt. Die Diskantseite der mehrheitlichen Knöpferlharmonikas sind mit 3 vielmehr 4 Reihen ausgestattet. Das ist eigentlich die Regel. Ab und an werden auch 5 Reihige gebaut.

<h2>Das ist das Besondere an der Steirischen Harmonika</h2>
Die Steirische ist aus dem Balg, dem Korpus, den Diskant und dem Bass aufgebaut.  Der Diskant befindet sich der rechten Seite. Die Melodie wird mit ihr gespielt. Den Begleitbass spielt man auf der linken Seite. Und der Balg sorgt dafür, dass Luft durch die Stimmzungen gepresst wird.

Die Steirische Harmonika ist ein wechseltöniges und diatonisches Handzuginstrument, das kann man so bei Wikipedia zum Beispiel nachlesen. Das bedeutet, dass auf Zug und Druck auf demselben Knopf ein anderer Ton erklingt. Daher wird die Steirische Harmonika auch Knöpferlharmonika genannt. Die Steirische ist auch unter anderen Bezeichnungen bekannt wie z.B. Ziach, Harmonika oder Harmonie.
Das Typische einer Steirischen ist zusätzlich zu dem Aussehen vermutlich dieser charakteristische Helikonbassklang. In Slowenien soll er wahrscheinlich erstmalig eingebaut worden sein, als um 1870 die ersten Knöpferlharmonikas produziert wurden. Der Helikonbass bzw. die Helikonstimmplatten, die in einer Knöpferlharmonika eingebaut sind, haben ihren Namen von der Helikontuba. Er hat einen kennzeichnenden und ausgeprägten sonoren Klang.

Der Bezeichnung der Helikontuba stammt von seinem gewundenen geschraubten Aussehen. Helix stammt nämlich aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt spiralförmig.

Man differenziert zwei verschiedenartige Helikonbässe. Einen doppelten und einen einfachen Helikonbass. Aus dem Grundbass und dem Bass der zweiten Reihe ist der Bass der Steirischen Harmonika aufgebaut. Die Bässe werden in der zweiten Reihe mit primitiven und die Grundbässe mit doppelten Helikonbässen ausgestattet, da eben häufig  hier und da ausreichend Platz im Gehäuse der Steirischen ist.

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