Böhme Zeitung
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Alternative Heilverfahren sind beliebt

lps/Fg. Immer mehr Menschen wollen auf die Leistung von Heilpraktikern nicht mehr verzichten, denn ergänzend oder alternativ zur Schulmedizin bieten sie wirksame Wege zur Behandlung und Heilung von Krankheiten. Im Unterschied zur Schulmedizin betrachtet der Heilpraktiker den Menschen ganzheitlich und berücksichtigt insbesondere das subjektive Befinden des Patienten. Die Auffassung der Heilpraktiker ist, dass Krankheitssymptome nur der äußere Ausdruck der geschwächten Lebenskraft sind, denn nicht das einzelne Körperteil oder Organ ist krank, sondern der Mensch. Deshalb muss zunächst herausgefunden werden, wie es zu den Krankheitsstörungen gekommen ist. Dafür kann es unterschiedliche Ursachen geben, wie beispielsweise Ernährungsfehler, Folgen von unterdrückten statt heilenden Behandlungen sowie die Einwirkung von Medikamenten. Von großer Bedeutung sind aber auch das Umfeld und die soziale Stellung des Menschen. In einem ausführlichen Gespräch, der Erstanamnese, stellt der Heilpraktiker fest, wie das Krankheitsbild wahrscheinlich entstanden ist.


Heilpraktiker dürfen im Gegensatz zu Fachärzten keine Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente sowie Arzneimittel, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, verordnen. Bei einigen gesetzlichen Krankenkassen besteht die Möglichkeit, durch Zusatzverträge eine Heilpraktikerversicherung abzuschließen. Über Umfang und Leistung sollte man sich jedoch vorher informieren.

lps/Fg. Das individuelle Befinden des Patienten wird vor der Therapie vom Heilpraktiker berücksichtigt. Foto: IFK

Lasertherapie in der Praxis

Die Lasertherapie ist in den letzten Jahrzehnten zum festen Bestandteil in der Medizin geworden. Sie wird z.B. in der Chirurgie als Alternative zu Schnittmethoden verwendet oder in der Behandlung verschiedenartigster Hautveränderungen. Diese Art des Lasers  wird auch als High-Power-Laser bezeichnet.


Im Gegensatz dazu wurde der niederenergetische Laser (Low-Power-Laser )entwickelt. Er ist nicht invasiv und vielseitig einsetzbar. Indikationen für den Einsatz des Low-Power Laser sind zahlreich und insbesondere bei Schmerzzuständen am Bewegungsapparat hat sich diese Therapieform bewährt. Mit seiner Hilfe können Entzündungen und Schmerzen an den Gelenken erfolgreich behandelt werden, die auf altersbedingtem Verschleiß beruhen (Arthrosen). Er hat also eine entzündungshemmende Wirkung, bewirkt eine Regeneration der Zellen stimuliert den Stoffwechsel und das Immunsystem und fördert die Wundheilung.
Grundsätzlich sind zwei Methoden der Low-Power-Laser-Therapie zu unterscheiden: die flächige Bestrahlung von Körperteilen und die gezielte Behandlung von Akupunkturpunkten. Akupunkturpunktbestrahlung hat sich als Alternative zur Nadel-Akupunktur bewährt. Patienten mit Angst vor Nadeln (Nadelphobie) oder Kinder können sich dadurch schmerzfrei einer Akupunkturbehandlung unterziehen.


Das Anwendungsspektrum ist groß. Typische Anwendungsbereiche der Low-Powerlasertherapie sind: • verschiedene Arten von Gelenkerkrankungen • Sehnenverletzungen • Sportverletzungen
• verschiedene Arten von Rückenschmerzen • Tinnitus
• Ekzeme • Gürtelrose • Ulcus cruris


Die Low-Power-Laser-Therapie ist sehr angenehm und schmerzfrei und wird vom Patienten sehr gut vertragen. Die Therapiedauer beträgt normalerweise 6–10 Behandlungen.

Klinische Hypnose - eine anerkannte Therapieform

Von der Hypnose haben viele immer noch ein falsches Bild. Dem Laien erscheint es als ein Zustand in dem der Hypnotisierte wie ein Roboter willenlos Befehle ausführt, an die er sich im Wachzustand nicht mehr erinnert. Dieses Bild wird gestärkt durch Sensationsberichte über hypnotische Phänomene und den Darstellungen von Bühnenhypnose in den Medien.


Bei der Showhypnose aber werden Wirkungen sozialpsychologischer Phänomene und Suggestivwirkungen als Hypnose deklariert. Den Erwartungen entsprechend handeln die Mitspieler, und der soziale Druck der Bühnensituation erhöht noch ihre Kooperation.


Leider bekräftigen diese Dinge nicht nur das  falsche Bild von Hypnose, sondern wecken auch unrealistische Erwartungen und Ängste. Richtig ist, in der klinischen Hypnose ist der Patient sich seiner selbst und der Vorgänge während der Hypnosesitzung bewusst und kann sich in der Regel an alles erinnern. Ängste vor Willen- und Wehrlosigkeit sind unbegründet. Selbst in tiefer Trance können Menschen nicht dazu gebracht werden Dinge zu tun, die gegen ihre moralischen Grundsätze verstoßen.


Hypnose kann einem Menschen nichts Wesensfremdes hinzufügen, noch kann sie ihm etwas nehmen was in seinem Wesen begründet ist. In der  Hypnosetherapie wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch die  nötigen Ressourcen zur Lösung seiner Probleme in sich hat. Paracelsus sprach vom „inneren Arzt“ der in jedem von uns steckt.


Die Fähigkeit, Hypnose zu erleben, hängt insbesondere mit der Fähigkeit zusammen, lebhafte Vorstellungen entwickeln zu können – was sich immer wieder bei der Arbeit mit Kindern bestätigt.


Meist wird Hypnose so „wie kurz vor dem Einschlafen“ erlebt. Man denkt dabei mehr in Bildern, die aber intensiver und stabiler sind als ohne Hypnose. Die Aufmerksamkeit wird auf die „innere Realität“ gerichtet, die der Therapeut durch Suggestionen im Sinne des Therapieziels gestaltet, während die Umwelt „die äußere Realität“ in den Hintergrund tritt.


Klinische Hypnose wird in der Regel, in Kombination mit den bekannten Psychotherapieformen angewendet, um unerwünschte Verhaltensweisen zu verändern.

Der therapeutische Nutzen liegt in der Tatsache, dass alles was in der Hypnose erlebt wird für Körper- Geist und Seele wie real erlebt ist, so dass das positive Erleben, Veränderungen bewirken kann. Eine Studie der Universität Tübingen bezeichnet Hypnose als den intelligenten Weg der Zukunft seine Ziele zu erreichen.


Untersuchungen aus der Hypnoseforschung zeigen, dass Hypnose nahezu bei allen psychischen und psychosomatischen Problemen von großem therapeutischem Nutzen ist.


Unzählige Menschen haben sich bereits durch Hypnose vom Rauchen befreit, andere von überflüssigen Pfunden. Bei der Rauchentwöhnung werden schädliche und unbrauchbare Verhaltensweisen durch neue gesunde ersetzt. Bei der Gewichtsreduktion geht es darum das rechte Maß wieder selbst zu finden, selbst zu spüren wenn es reicht.

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