Dienstag, 25.09.2018
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Reifenwechsel zur Saison

lps/Pb. Der Radwechsel gehört zum Start in die Frühjahrssaison. Sommerreifen sind bei warmen Temperaturen langlebiger und reduzieren den Kraftstoffverbrauch. Foto: Michaela Schöllhorn / pixelio.de

Terminvereinbarung erspart Wartezeiten

lps/Pb. Mit dem Frühjahr kommt der Wechsel zu den Sommerreifen. Dieser Prozess verdient wegen der Fahrsicherheit besondere Sorgfalt. Geht man von der Expertenmeinung aus, ist der beste Zeitpunkt dafür nach Ostern. Sinnvoll ist es, schon jetzt einen Termin in einer Autowerkstatt zu vereinbaren. So muss man keine großen Wartezeiten fürchten, wenn der Run auf den Austausch losgeht. Außerdem ist so Zeit genug, sich über verschiedene Dienstleistungen zu informieren, die rund um den Reifenwechsel angeboten werden. Auch Preisvergleiche können hilfreich sein.

Sommerreifen erzeugen mit ihrer etwas härteren Gummimischung und wegen ihres Profils geringere Abrollgeräusche. Außerdem helfen sie, Sprit zu sparen. Fachleute raten in diesem Zusammenhang, mit dem höchsten vom Hersteller zugelassenen Reifendruck zu fahren. So sollen weniger Schadstoffe produziert werden, außerdem erhöhen sich Bremssicherheit sowie Lebensdauer der Reifen. Nach dem Aufziehen der Sommerreifen empfiehlt es sich, direkt zu einer Tankstelle zu fahren, um den Reifendruck zu kontrollieren. Vor der Einlagerung der Winterreifen beispielsweise in einem trockenen Kellerraum, sollten diese gut gereinigt werden. Haben sie jedoch weniger als drei Millimeter im Profil und sind älter als sechs Jahre, können sie gleich ausgemustert werden. Da Reifen mit überhöhtem Alter ausgasen können, sind längere Bremswege bei Nässe nahezu vorprogrammiert, womit die eigene Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel gesetzt wird.

Frühjahrsputz gegen Winterschmutz

lps/Pb. Zum richtigen Frühjahrsputz fürs Auto reicht die Fahrt durch die Waschstraße meist nicht aus. Die Pflege sollte sich noch etwas intensiver gestalten. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Das Auto innen wie außen reinigen und pflegen

lps/Pb. Erst einmal ab in die Dusche. Salz, Splitt und Dreck haben ihre Spuren hinterlassen und sollten gründlich abgespült werden. Doch eine Fahrt durch die Waschstraße allein, dürfte kaum ausreichen, denn der harte Winter hat die Karosse nicht geschont. So ist es dringend angeraten, vor dem nahenden Frühling das Fahrzeug innen wie außen gründlich zu reinigen und vor allem zu pflegen. Die richtige Behandlung gegen den Winterschmutz will also überlegt sein. Bevor der Frühjahrsputz beginnt, sollten nicht mehr notwendige Dinge wie eine Dachbox abgebaut und eingelagert werden. Denn wer diese spazieren fährt, verbraucht unnötig Sprit und kommt damit zudem durch keine Waschstraße. Doch bevor es für diese Fahrt soweit ist, sollte das Fahrzeug mit einem Dampfstrahler oder einer Hochdruckwasserspritze vom gröbsten Schmutz und vor allem von Salzresten befreit werden. Das ist wichtig, weil beides den Lack schädigen kann, werden sie nicht vor dem "Auto-Bad" entfernt. Besonders die Radkästen und der Unterboden sollten gründlich gereinigt werden. Denn bleiben Rückstände, können sich bei erneuter Nässe Rostnester bilden, die zu Schädigungen führen. Autoshampoo und Wachspolitur sorgen zudem für einen langfristigen Schutz der Karosserie. Der Innenraum sollte gründlich ausgesaugt und ausgewischt werden. Für das Armaturenbrett empfiehlt sich ein staubabweisender Reiniger. Für die
Innenfenster empfiehlt sich ein spezielles Putzmittel, das ein Beschlagen verhindert.

Wartung und Service

lps/Pb. Wer hinter dem Lenkrad sitzt, hat die Verantwortung für die Fahrweise. Gerade die Steuerung darf beim Frühjahrscheck nicht vergessen werden. Foto: Paul Golla / pixelio.de

Rundumprüfung kann sinnvoll sein

lps/Pb. Man muss kein Sicherheitsfanatiker sein, um entspannter fahren zu können, wenn am Fahrzeug alles in Ordnung ist. Mit dem Beginn einer neuen Saison bietet es sich also durchaus an, das Kfz umfassend zu überprüfen. Besonders bei älteren Modellen ist ein außerplanmäßiger Check nicht unsinnig. Zumal, wenn man das Gefühl hat, dass die Lenkung ein wenig zittert oder das Lenkradschloss nicht mehr funktioniert, die Gangschaltung beispielsweise beim Rückwärtsgang nicht mehr so richtig will oder die Kupplung voll durchgetreten werden muss.

Besonders die Bremsen sollten getestet werden, ob sie tatsächlich noch so intakt sind, wie es vorschriftsmäßig sein sollte. Neben dem Bremscheck werden in einer Werkstatt auch die Bremsbeläge und Bremsscheiben auf ihren Zustand und den Verschleiß überprüft. Zudem wird der Füllstand der Bremsflüssigkeit kontrolliert. Ebenso wichtig ist eine Motor- und Getriebeölprüfung. Besonders bei älteren Wagen kann es notwendig sein, eine Reinigung des Motorraums durchzuführen. Vor allem dann, wenn bereits Motoröl ausgelaufen ist.

Eine Motorwäsche darf nur in einer Werkstatt von einem Fachmann durchführt werden, da gelöste Öl- und Fettpartikel ohne geeignete Auffangvorrichtung dabei ins Erdreich oder die Kanalisation gelangen könnten. Wer also ganz sicher gehen möchte, lässt einen Frühjahrscheck bei einem Autohändler oder gleich in einer Werkstatt durchführen. Es gibt dazu zahlreiche Angebote zu Festpreisen. Im Idealfall können dabei gleich die Reifen gewechselt und vor Ort etwaige weitere Probleme in Augenschein genommen werden.

Ein gründlicher Frühjahrscheck sollte also für einen verantwortungsbewussten Autofahrer selbstverständlich sein. Außerdem trägt er zum Werterhalt des Fahrzeuges bei.

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