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Online Casinos nutzen vermehrt PayPal

PayPal ist nicht nur in Deutschland von den Zahlungsmethoden her mit am beliebtesten. Bildquelle: Bloomicon – 202783402 / Shutterstock.com

PayPal gehört bei Zahlungen im Internet schon seit langer Zeit zu den am häufigsten akzeptierten und beliebtesten Zahlungsmethoden. Doch mittlerweile haben auch Online Casinos erkannt, dass es sich für diese rentiert, den renommierten Zahlungsdienstleister als Partner zu gewinnen. Bei den Spielern kommt der mit PayPal einhergehende Komfort hervorragend an und sorgt für sprudelnde Gewinne.

PayPal vereint Komfort mit Sicherheit und hat hervorragenden Support

Das PayPal-System ist wohl eine der erfolgreichsten und intelligentesten Entwicklungen, die es jemals auf dem Gebiet der Online-Zahlungsdienstleistungen gegeben hat. In Zeiten ohne PayPal, wo es auch noch keine anderen Möglichkeiten gab, Transaktionen in Echtzeit durchzuführen, war eben jener Fakt ein besonderes Manko. PayPal hat sich auf geschickte Art und Weise die Bedürfnisse von Käufern und Verkäufern zunutze gemacht, sodass das Prinzip nicht nur auf eBay zum festen Bestandteil avancieren konnte, sondern auch bei Online-Shops essenziell wurde:

Partei           Bedürfnisse         Ängste
Käufer          Schnelle Ware     Betrug und Abzocke
Verkäufer     Schnelles Geld     Zahlungsausfall

PayPal ist ein System, das trotz der vielen Vorteile, diese vorrangig für Käufer bereithält. Verkäufer hingegen profitieren, neben dem direkten Erhalt des Geldes, weniger davon. Sie müssen die Gebühren tragen, wenn Zahlungen getätigt werden und können mitunter auch in Beweisschwierigkeit kommen, wenn ein Käufer gegenüber PayPal behauptet, keine Ware erhalten zu haben oder diese als Defekt bezeichnet. Alles in allem hat das Unternehmen für diese Fälle aber einen hervorragenden Support, der quasi rund um die Uhr telefonisch erreichbar ist. Die geschulten Mitarbeiter sprechen einwandfreies Deutsch und können so selbst bei größeren Problemen schnell eine Lösung herbeiführen.

Spiel in Online Casinos ist nicht nur für junge Leute besonders attraktiv

Ein Sektor, in dem die Beliebtheit von PayPal in letzter Zeit rapide zugenommen hat, ist der der Online Casinos. Hier war es lange Zeit nicht möglich, Ein- und Auszahlungen auf diese Art und Weise vorzunehmen. Grund hierfür waren sowohl zu strenge Auflagen als auch eine fehlende Übereinkunft zwischen dem jeweiligen Anbieter und PayPal selbst. Dabei ist ein Online Casino aufgrund seines Verbraucherschutzes und seines Services alleine schon auf dem Papier für die Spieler wesentlich attraktiver. Die Verbreitung von PayPal hat inzwischen so stark zugenommen, dass selbst in den in Deutschland bekannten Online Spielotheken mit Novoline- oder Merkur-Spielautomaten mittlerweile so gezahlt werden kann. Dabei setzt PayPal mit der Glücksspielindustrie aus dem Internet auf eine hochgradig zukunftsträchtige Branche, die aufgrund zahlreicher Faktoren nicht nur auf junge Spieler einen großartigen Reiz ausübt:

1. Traum vom schnellen Geld
2. Spaß und Spannung
3. Jederzeit Spieler vorhanden
4. Abwechslung ist garantiert
5. Lukrative Boni verfügbar

Es ist unzweifelhaft so, dass viele Spieler in Online Casinos davon träumen, zu schnellem Reichtum zu kommen. Hierfür stehen zahlreiche spannende Spiele zur Verfügung, die obendrein jede Menge Spaß versprechen. In einem Online Casino sind, im Gegensatz zu einem klassischen Casino, jederzeit andere Spieler vorhanden, denen man unter Ausnutzung lukrativer Bonusangebote mit ein wenig Geschick das Geld abknöpfen kann.

Moderne Online Casinos können auch mobil auf dem Handy bespielt werden. Bildquelle: Ruslan Grumble – 548260606 / Shutterstock.com

PayPal will zukünftig sogar mit dem Branchenriesen Amazon kooperieren

Da hinter dem Erfolg von PayPal eine schlaue Unternehmensführung steckt, verwundern die aktuellsten Schlagzeilen, dass PayPal mit Amazon anbandelt, nur die wenigsten Menschen. Gewissermaßen war so etwas in dieser Hinsicht auch fast schon zu erwarten, nachdem sich Ebay und PayPal voneinander getrennt hatten. PayPal nähert sich momentan der für den Konzern magischen Marke von 200 Millionen PayPal-Nutzern. Das Problem mit der Einbindung von PayPal in Amazon ist allerdings, dass sich die Frage nach den Gebühren stellt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, wer für diese aufkommen soll. Aus Insiderkreisen heißt es zu diesem Thema, dass eine Lösung im Gespräch ist, die derjenigen von Kreditkartenzahlungen ähnelt. Bei dieser kommt Amazon nämlich für die zusätzlichen Kosten auf. Würde das Unternehmen sich dazu bereit erklären, die Gebühren auch bei PayPal-Zahlung zu übernehmen, so wäre dies nur auf den ersten Blick unklug:

  • Einbindung von PayPal schafft mehr Vertrauen
  • Sie hilft maßgeblich bei der Gewinnung neuer Kunden
  • Vereinfacht den ohnehin schon einfachen Abwicklungsprozess weiter


Das Hauptkriterium, welches Amazon letztlich dazu veranlassen könnte, die Zusatzkosten für PayPal zu übernehmen, ist das Neukundenpotenzial. PayPal schafft Vertrauen, sodass die Einbindung als weiterer Pluspunkt beworben werden könnte.

Amazon erwägt eine Kooperation mit PayPal, was für beide Seiten lukrativ wäre. Bildquelle: Jeramey Lende – 364184081 / Shutterstock.com
Infografik: PayPal hat in letzter Zeit ein rasantes Wachstum hingelegt. Infografikquelle: boehme-zeitung.de

Auch Bargeld und andere Zahlungsmethoden sind vor PayPal nicht sicher

Doch PayPal wäre nicht PayPal und Dan Schulman nicht er selbst, wenn dieses ambitionierte Ziel die Spitze des Eisberges darstellen würde. Der Geschäftsführer hatte nämlich erst vor kurzem verlauten lassen, dass er sogar dem Bargeld den Kampf ansagen  will, wenngleich es sich hierbei nüchtern betrachtet noch um ein wesentlich schwierigeres Unterfangen handeln dürfte. Momentan sieht es nämlich so aus, dass Bargeld die beliebteste Form der Bezahlung weltweit ist. Wenn es nach Schulman geht, soll PayPal sogar den Online-Filialen namhafter Banken den Kampf ansagen und diese überflüssig werden lassen. Neben PayPal und dem erwähnten Bargeld, das bei der Abwicklung von Online-Geschäften allerdings weniger eine Rolle spielt, sind noch folgende Zahlungsmethoden bei der zahlenden Kundschaft beliebt:

  • Rechnung
  • Kreditkarte
  • Lastschrift
  • Überweisung


Einen hohen Stellenwert genießt insbesondere der Rechnungskauf, wenngleich dieser nicht mehr bei vielen Shops in seiner herkömmlichen Art und Weise verfügbar ist. Zu groß waren die Probleme geworden, die Online-Shops mit Zahlungsausfällen bekommen hatten, obschon die Ware bereits für Wochen beim Empfänger war. Ebenfalls gut kommt bei Verbrauchern nach wie vor die Kreditkartenzahlung an, doch auch hier sind viele angesichts ausgeklügelter Betrugsmaschen inzwischen vorsichtiger geworden. Weniger beliebt sind Lastschrift und Überweisung. Bei der Überweisung besteht immerhin bei weniger renommierten Shops auch die latente Gefahr, keine Ware zu erhalten.


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