Sonntag, 23.09.2018
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Modische Küchenmöbel

lps/Du. Eine Küche von Lebensart ist in den Wohnraum integriert und von besten Materialien. Foto: Zastavki

Lebensart drückt sich beim Kochen aus

lps/Du. Auch Küchenmöbel folgen Modetrends, und Elektrogeräte warten mit neuen Techniken auf. Fronten in starken Farben, mit lebendiger Holzmaserung oder glänzenden Lackflächen, dazu Lichtspiele oder ein Materialmix, pfiffige Stauraumlösungen und arbeitserleichternde Technik, ab und zu ein Schuss Retrostil oder schlichtes Landhausflair - die aktuelle Angebotspalette der Küchenhersteller ist für unterschiedlichste Geschmäcker und Haushaltsbudgets attraktiv.

Bei vielen Küchenbesitzern wäre es an der Zeit, eine veraltete Einrichtung zu ersetzen. Zahlreiche deutsche Küchen tun schon seit mehr als zehn Jahren ihre Pflicht. Da sind moderne Möbel eine gute Investition: Die vorhandene Fläche lässt sich, etwa durch Schranksysteme mit verschiedenen Tiefen und Breiten, besser nutzen, und die ergonomische Gestaltung kommt der Gesundheit zugute. Inzwischen gibt es zum Beispiel fürs Vorbereiten, Kochen und Spülen verschiedene Arbeitshöhen, Öfen werden in Sicht- und Griffhöhe eingebaut. Auch bei Elektrogeräten, Spülen und Armaturen hat sich viel getan. Sie sind sparsamer im Strom- und Wasserverbrauch, die Ausstattung und Funktionalität wurden verbessert: Backöfen haben reinigungsfreundliche Beschichtungen, Dunstabzüge arbeiten effizienter, und im Kühlschrank gibt es, abgestimmt auf die Lebensmittel, mehrere Frischhaltezonen.

Zu den praktischen Verbesserungen kommen visuelle. Immer mehr Einbaumöbel sähen, etwa als Sideboard oder als Regalpaneel, auch im Wohnraum gut aus. Glas, Alu, Schichtstoff, Lack und immer öfter auch Holz sorgen für wohnliches Flair. Leuchten spenden nicht nur Arbeitslicht, sie verstrahlen je nach Einsatz auch Wohlfühlatmosphäre. Wer jetzt keine Lust auf einen Besuch im Küchenstudio hat...

Angesagte Trends bei der Einbauküche

lps/Du. Moderne Einbauküchen bieten eine Vielzahl von praktischen Details. Foto: Görner

Pfiffige Details und technische Innovationen

lps/Du. Wer heute eine Küche plant, hat ganz andere Ansprüche als noch vor Jahren. Die Küche hat sich von einem Ort, an dem nur gekocht wurde, zu einem Zentrum der Wohnung, an dem Lebensart und Zeitgeist gelebt werden, entwickelt.

Besonders angesagt sind derzeit grifflose Einbauküchen. Der besondere Clou dieser grifflosen Küchen ist eine innovative Technik: Küchenschränke oder Schubladen lassen sich durch sanftes Antippen mit Hand, Knie oder Knöchel an der Frontseite ganz von selbst öffnen - kein Ziehen, keine Kraftanwendung ist mehr nötig. Das edle Design der neuen Küchengeneration wird ergänzt durch leicht zu pflegende Oberflächen der Elektrogeräte sowie ein Höchstmaß an Komfort im Inneren der Schränke. Das aktuelle Design der Einbauküchen legt Wert auf starke Farbkontraste: Die Farbe schwarz wird mit weiß kombiniert, oft ergänzt durch kräftige Rottöne. Das Erscheinungsbild der neuen, grifflosen Einbauküchen wird auch geprägt durch waagerecht furnierte Edelhölzer und Holzreproduktionen. Ansprechende Akzente werden durch attraktive Glaselemente und Energie sparende LED-Anzeigen gesetzt. Überhaupt wird Energieeffizienz auch in der Küche zu einem immer wichtigeren Thema: In den neuen Küchen werden Multifunktionalität, maximaler Anwendungsnutzen und optimale Verbrauchswerte vereinigt. Durch kleine, kompakt gebaute Küchengeräte können nun in Küchen jeder Größe die ersehnten Küchenträume verwirklicht werden. Diese können flexibel neben- oder übereinander eingebaut werden. Selbst Kleinstküchen können nun zu hochmodernen Kochzentren aufgerüstet werden. Spezialbeschichtungen schützen dabei die edlen, silbern glänzenden Edelstahloberflächen vor hässlichen Fingerabdrücken oder Kratzern. Wer einen Blick hinter die Oberfläche der Küchenmöbel wirft, wird auch dahinter einen zuvor nie da gewesenen Komfort entdecken.

Blickfang "Kochinsel"

lps/Du. Hier steht das Kochen im wahrsten Sinne des Wortes im Zentrum. Foto: Domus

Aktuelle Küchenmodelle mit neuen Lösungen

lps/Du. Ein Blickfang ist die frei stehende Kochinsel. Man kann solche Modelle auch an die Wand stellen, etwa wenn die Küche recht klein ist. Egal welchen Standort man wählt, wichtig ist, dass um das Möbel herum mindestens ein Meter Platz bleibt. Die Höhe sollte der Größe der Person angepasst werden, die am häufigsten kocht. Bei einer Körpergröße von 1,60 bis 1,80 Metern beträgt die Arbeitshöhe 91 Zentimeter; ansonsten sind 86 Zentimeter (unter 1,60 Meter) beziehungsweise 96 Zentimeter (über 1,80 Meter) empfehlenswert.

Der extrabreite Induktionsherd mit fünf Kochfeldern wird auch größeren Anforderungen gerecht. Der Topfboden wird blitzschnell über Magnetwellen erhitzt, weshalb die Kochplatte kühl bleibt und übergelaufene Soße oder Milch nicht mehr anbrennen kann. Und weil der rahmenlose Herd abgeschrägte Seiten hat, ist er auch besonders pflegeleicht. Ein Tipp: Wenn an die Kochinsel der Esstisch angrenzen soll, ist es sinnvoll, das Spülbecken nicht direkt auf dem Küchenblock unterzubringen, damit schmutziges Geschirr nicht so ins Auge fällt. Generell gilt, dass die Möbel eines offenen Ess- und Wohnbereichs farblich mit der angrenzenden Küche harmonieren sollten. Ein großer Essplatz wirkt zudem mit einer Glasplatte, unterstützt durch moderne Freischwinger, dezent und luftig. Auch bei der Dunstabzugshaube ist zu berücksichtigen, dass der Kochbereich offen ist. Sie muss mehr leisten als in normalen Küchen.

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