Böhme Zeitung
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Schulweg gut gemeistert

lps/Bo. Sicher auf dem Weg zur Schule. Foto: DAK

Gemeinsames Üben mit den Eltern ist wichtig


lps/Bo. Kann mein Kind schon allein zur Schule gehen oder soll ich es doch lieber hinbringen? Diese Frage stellten sich viele
Eltern von Schulanfängern. Mit dem eigenen Weg zur Schule kann sich das Kind eine neue Welt erobern, denn auf dem Schulweg lauern nicht nur Gefahren. Es kann träumen, Schaufenster anschauen oder kleine Entdeckungen machen. Oft gehen einige Klassenkameraden auch zusammen nach Hause. Dabei können Freundschaften entstehen. Wichtig für die Vorbereitung auf den eigenen Weg zur Schule ist: Die Eltern sollten mit ihrem Kind den Schulweg gründlich einüben und sich dafür Zeit nehmen. In den Wochen vor dem ersten Schultag können gemeinsame kleine Erkundungstouren durch die nähere Wohnumgebung gemacht werden. Dabei lernt das Kind an markanten Punkten, sich den Weg einzuprägen.


Vor allem sollten die wichtigsten Grundregeln für den Straßenverkehr eingeübt werden. Güns-tig ist es, wenn Kinder morgens rechtzeitig aus dem Haus gehen. Denn rückt das Klingeln der Schulglocke näher, wächst die Gefahr, dass sie doch schnell bei Rot über die Straße laufen oder eine gefährliche Abkürzung nehmen. Also wecken Eltern ihre Kleinen besser etwas früher,
damit nach einem gemütlichen Frühstück noch genug Zeit für den Schulweg bleibt.


Wohnen Kinder zu weit von ihrer Schule entfernt, um zu Fuß zu gehen, sollten sie rechtzeitig üben, den Weg mit Bahn und Bus zurückzulegen. Kritisch ist hier besonders das Ein- und Aussteigen. Bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, sollten sie den Kindersitz so montieren, dass sie nicht zur Straße, sondern zum Fußweg hin aussteigen und möglichst keine Straße mehr überqueren müssen. Kindersitze sind bis zum zwölften Geburtstag oder einer Körpergröße von 150 Zentimetern Pflicht.

Willkommen auf der Schulbank!

Gute Vorbereitung auf den neuen Alltag


lps/Bo. Kindergartenkinder, die nach den Sommerferien eingeschult werden, fiebern ihrem ersten Schultag aufgeregt entgegen. Zugleich verspüren manche angehende ABC-Schützen, aber auch ihre Eltern und Erzieherinnen, Wehmut. Mit der Kindergartenzeit geht eine ganze Phase zu Ende. Da können Abschiedsrituale helfen, den Übergang von der einen Lebensphase in die andere zu erleichtern. Sie geben den Kindern Sicherheit und Halt bei ihrem Weg in den neuen Lebensabschnitt.


Ein Abschiedsfest bietet beispielsweise die Möglichkeit, die Zeit in der Kita Revue passieren zu lassen und an das Schöne zu erinnern. Zugleich gibt das Fest Raum für Vorfreude auf das Neue und Unbekannte.


Kinder leben im Hier und Jetzt. Sie haben noch keine ausgeprägte Vorstellung von Dingen, die in der Zukunft liegen. Rollenspiele können die Zukunft für Kinder besser erfahrbar machen. Wer mit den Eltern oder älteren Geschwistern zuhause Schule spielt, kann seine neue Rolle als Erstklässler schon einmal spielerisch einstudieren. So gerüstet, macht der erste Schultag keine Bauchschmerzen. Sichtbarste Zeichen für den neuen Status als Schulkind sind der Ranzen und die Schultüte.

Optimaler Start

lps/Bo. Ein gutes Frühstück bringt Energie für die Schule. Foto: Techniker Krankenkasse

Gutes Frühstück bringt Power für die Schule


lps/Bo. Still sitzen, nachdenken und sich konzentrieren - so ein Schulvormittag kostet viel Kraft und Energie. Die beste Voraussetzung, den Vormittag fit und ohne Leistungstief zu verbringen, ist das Frühstück. 20 Prozent der gesamten Nahrungsenergie für den Tag sollten bereits mit dem Frühstück aufgenommen werden. Ein gesundes Frühstück ist rasch vorbereitet. Müsli mit Milch, Nüssen, Rosinen und frischem Obst, zum Beispiel Apfel- und Bananenstückchen, gibt morgens einen richtigen Energieschub.


Die Haferflocken sind reich an B-Vitaminen, die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördern. Bananen enthalten viel Kalium, das auch die Konzentration verbessert. Und die Milchprodukte liefern Calcium für den Knochenaufbau. Alternativ kann morgens auch Vollkornbrot auf dem Speiseplan stehen.


Vollkornbrot enthält eine Fülle von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und hält lange satt. Als Brotaufstrich eignen sich zum Beispiel Kräuterquark oder als süße Alternative Quark mit Bananenscheiben. Ungünstig ist dagegen weißes Brot, vor allem in Verbindung mit Butter, süßem Aufstrich und zuckerhaltigen Getränken.


Bei Kindern, die morgens partout nichts frühstücken möchten, hilft jedoch auch kein Zwang. Besser ist es, wenn sie vor der Schule wenigstens ein Glas Kakao, Milch oder Fruchtsaft trinken und dann für die erste Pause eine gesunde Zwischenmahlzeit dabei haben.

Süße Krönung

Alle ABC-Schützen lieben die Schultüte


lps/Bo. Seit Generationen gehört die Schultüte zum ersten Schultag unbedingt dazu. Zur Krönung des besonderen Tages versüßt die Schultüte frischgebackenen ABC-Schützen den Schulanfang. Am besten aber nicht im allzu wörtlichen Sinn. Gesunde Alternativen zu Schokolade und Karamellbonbons sind Trockenfrüchte, Studentenfutter, zuckerfreies Kaugummi und Vollkornkekse. Neben allerlei Süßigkeiten kann die Schultüte auch mit allerlei sinnvollen und phantasievollen Kleinigkeiten gefüllt werden.

Dazu zählen zum Beispiel kleine Spielsachen wie Malstifte, eine CD, kleine Bücher, Seifenblasen oder eine witzige Zahnbürste. Auch eine peppige Brotdose und eine Trinkflasche kommen gut an. Ein Gutschein erfreut ebenfalls Kinderherzen.


Übrigens: Die Schultüte gehört bereits seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland zur Einschulung dazu. Heute freuen sich sogar oft Bruder oder Schwester des ABC-Schützen, wenn sie eine "Geschwister-Tüte" bekommen, also eine Tüte im Miniformat.

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