Dienstag, 20.11.2018
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Es muss nicht immer ein Homepagebaukasten sein

Eine eigene Homepage zu erstellen ist heutzutage ein Kinderspiel. So kommt es einem zumindest vor, wenn man entsprechende Angebote für Homepagebaukästen im Internet sieht. Diese Baukästen erlauben es, eine einfache Internetseite ohne jegliche Vorkenntnisse binnen kürzester Zeit zu erstellen. Und das stimmt auch, es lässt sich tatsächlich eine komplette Homepage mit verhältnismäßig wenigen Klicks erstellen. Allerdings haben Seiten, die durch ein solches Programm erstellt wurden, nicht das Potenzial, das eine ohne solche Hilfsmittel erstellte Webseite hat – dem Nutzer sind also ganz klar Grenzen gesetzt. Wer sich eines ebenfalls sehr einfach zu handhabenden Content Management Systems (CMS) bedient, kann um einiges mehr aus seiner Website herausholen.

Soll auf Ihrer Homepage nicht viel mehr als ein bisschen Text, ein paar dazu passenden Bilder und vielleicht ein Video erscheinen? Genügt es Ihnen, wenn Sie als Ladenbesitzer von Ihren Kunden mit Namen und Anschrift im Internet gefunden werden und darüber hinaus nur wenig online aktiv sind? Dann ist so ein Homepagebaukasten genau das Richtige für Sie. Wer aber regelmäßig neue Bilder von der Familie oder seinem Hobby veröffentlichen will, wer als Ladenbesitzer mit seinem Kunden über mehrere Online-Kanäle (Firmen-Homepage, Firmen-Blog, Social Media) kommunizieren möchte – im Grunde, wer ein bisschen professioneller daher kommen möchte – der sollte unbedingt mal selbst Hand anlegen.

Das Internet bietet ausreichend Informationen
Die größte Angst ist oft die eigene Unwissenheit. Dabei muss heute niemand mehr Code schreiben können, wenn er eine professionelle Homepage erstellen will. Alles was man dazu benötigt ist Webspace, wie ihn z. B. der Hoster Strato.de anbietet, und ein sogenanntes CMS. Der Webhoster ist so etwas wie ein Vermieter, der ihnen ein leeres Grundstück (Server) für ihre künftige Homepage zur Verfügung stellt. Dabei sollte man bereits im Vorfeld klären, ob das CMS ihrer Wahl und der Server kompatibel sind. Dazu sollte man sich also zunächst für ein CMS entscheiden. Ein CMS ist eine Art Programm, das sich sehr einfach auf einem Webserver installieren lässt und von dort an als Steuerzentrale für die eigene Homepage dient.

Das wohl am weitesten verbreitete System ist WordPress, gefolgt von Joomla und Drupal. Wer aber ganz neu im Umgang mit CMS-Systemen ist, der sollte sich vielleicht gleich für den Marktführer WordPress entscheiden. Der Vorteil hierbei ist: Die Software ist vollkommen kostenlos (Open Source) und bietet eine große Community. Heißt, es gibt etliche Einsteiger-Seminare, Video-Tutorials und natürlich unzählige Anwender, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch ein individuelles Problem, zum Beispiel bei der Installation, kann mit der Hilfe anderer User schnell und personalisiert gelöst werden. Natürlich sollte man auch dafür ein bisschen Spaß am Tüfteln haben, wirklich schwer ist das Erstellen eines Blogs oder einer Website mit WordPress aber nicht – eher eine gute Gelegenheit, um dazuzulernen. Hier finden Sie etliche Beispielseiten, die Ihnen das Potenzial von WordPress vor Augen demonstrieren.

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