Mittwoch, 14.11.2018
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Fit und gelassen durch die Schwangerschaft

Stellt der Frauenarzt eine Schwangerschaft fest, bricht für viele Paare eine schöne und aufregende Zeit an. Dass in dieser Zeit aber auch Spannungen und gesundheitliche Probleme auftreten können, muss dem Paar aber auch klar sein. Dabei ist die Umstellung auf die neue Situation keine allzu große. Wir geben eine kleine Hilfestellung.

Gemeinsam stark

Damit für das Paar eine angenehme Zeit anbricht, in der es gemeinsam wächst und die Schwangerschaft als Team angehen kann, muss es sich seiner neuen Rollen und Verantwortung bewusst werden. Tipps bietet hier der Ratgeber von baby-walz.de. Die Umstellung kann eine Weile dauern und die Partner müssen sich neu aufeinander einstellen. Die Frau erlebt eine enorme Veränderung: Emotionen spielen verrückt, die Sinne sind verändert, ungewöhnliche kulinarische Gelüste keimen auf und Übelkeit in manchen Fällen wird ein neuer Begleiter. Wichtig ist es also, dass man redet und der Partner sich auf die Verhaltensweisen des anderen einstellen kann. Bei einer Forsa-Umfrage im Jahr 2009 gaben immerhin 33% der Befragten an, Angst vor Partnerschaftsproblemen während der Schwangerschaft zu haben. Diese Unsicherheiten und Bedenken rühren nicht selten von Mythen her, die sich hartnäckig halten, oft aber nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Schwangerschaftsmythen

Darf ich Sport treiben? Muss ich jetzt für Zwei essen? Einiges ist plötzlich ungewiss, vieles unklar, und statt Gewissheit herrscht Halbwissen vor. Auf zwei Fragen wollen wir Antwort geben.

  • Sport: Wurde eine Schwangerschaft festgestellt, schonen sich die meisten Frauen und treiben keinen Sport mehr, aus Angst, das Ungeborene zu verletzten. In besagter Forsa-Umfrage gaben auch 25 % der Frauen an, sich Sorgen zu machen über den Verzicht auf sportliche Aktivitäten. Dabei ist alles halb so schlimm, im Gegenteil: Bewegung ist gerade für Schwangere wichtig. Neugeborene von Sporttreibenden sind besonders vital und Sport hilft den Frauen bei der Körperhaltung und wirkt typischen Beschwerden entgegen (Venenstau, Wadenkrämpfe). Geeignet sind Aktivitäten wie Schwimmen, Aquajogging, Joggen oder Walking – natürlich immer in Absprache mit dem Arzt.
  • Ernährung: Dass schwangere Frauen für Zwei essen müssen, ist eine längst überholte These. Im Gegenteil: Übermäßige Zunahme ist für das Wohl von Mutter und Kind schädlich. Die Gefahr einer Schwangerschaftsdiabetes besteht. Erst ab dem 4. Monat erhöht sich der Energiebedarf, aber um lediglich 300 Kilokalorien. Um nicht an einer Eisenmangelanämie zu leiden, ist es wichtig, viel Eisen zu sich zu nehmen, besonders als Vegetarierin. Es gibt verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, aber nicht alle sind notwendig. Zu empfehlen wäre Jod, da während der Schwangerschaft der Bedarf um 20 % steigt. Für die Frühschwangerschaft unverzichtbar ist Folsäure.

Dass Schwangeren Magnesium fehlt, ist oft nicht zutreffend. Gesunde Frauen brauchen auch viele Vitaminpräparate nicht extra zu nehmen; vor allem Vitamin A in zu hohen Dosen ist eher schädlich. Aber in den meisten Präparaten werden diese Mengen gar nicht erst erreicht.

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