Dienstag, 20.11.2018
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Frühling und Nachwuchs im LandPark Lauenbrück

Nach Zeiten der langen Wintertage und viel Schnee liegt allerorten der Frühling in der Luft. Nicht nur die Natur, auch die Tiere erwachen zu neuem Leben, die Menschen zieht es nach draußen. Jungtiere tollen über die Weiden und erwarten voller Lebenslust die warme Jahreszeit. Schon die ersten warmen Frühjahrstage sind ideal für einen ausgiebigen Spaziergang, um die Seele baumeln zu lassen und gleichzeitig noch die prachtvolle Natur und die rund 200 Tiere im LandPark zu genießen.

Die Blütenpracht des neu angelegten Naturgartens der Sinne kündigt das Frühjahr mit rund 20?000 blühenden Osterglocken, Perlhyazinthen und Scillas an und leuchtet den Besuchern in kräftigen gelben und blauen Farben entgegen, bald darauf breiten die vielen Bäume ihr grünes Blätterdach über den Besuchern aus und die Stauden zaubern bunte Farbtupfer in die Landschaft. Hier lässt sich Natur erfahren, hautnah entdecken, ganz nach dem Motto: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken. Die 10?000 Quadratmeter große Gartenanlage innerhalb des 25 Hektar großen LandParks mit Streuobstwiese, Wasserfällen, Tast- und Naschbeeten und der Barfußzone ist eine Oase für alle Sinne.

Vom Wildpark zum Tier- und Landschaftspark
„Dabei versteht sich der LandPark Lauenbrück nicht mehr als Wildtierpark, wie er vor 41 Jahren von meinem Vater ursprünglich einmal gegründet wurde, sondern vielmehr als Tier- und Landschaftspark“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Friedrich-Michael von Schiller. Die bereits vorhandene Struktur mit ausgedehnten Wiesen, Weiden und kleineren Waldgebieten blieb dabei erhalten und der vorhandene Tierbestand wird ständig erweitert, denn der Schwerpunkt des als gemeinnützig anerkannten Parks liegt auf der Haltung und Nachzucht alter Nutztierrassen. Viele von ihnen zählten einst zum traditionellen Kulturgut, haben ihre Bedeutung angesichts der modernen, hoch industrialisierten Landwirtschaft jedoch verloren und stehen heute auf der „Roten Liste für bedrohte Nutztierrassen“. Die Bremer Scharnow-Stiftung fördert diese Entwicklung maßgeblich und wird im LandPark Lauenbrück dazu beitragen, alte und bedrohte Bauernhofrassen für die Nachwelt zu erhalten.

Park wird erlebbar „für Alle“
Darüber hinaus wird der Park zu einer modellhaften, barrierefreien und behindertenfreundlichen Einrichtung durch rollstuhl- und kinderwagengerechte Wege ausgebaut. Der neu errichtete LANDHOF empfängt den Besucher mit seinem einladenden Innenhof, der gleichzeitig als Eingang in den LANDPARK führt. Der LANDHOF bietet ein Café und Restaurant, sowie zahlreiche Räume für Feste und Seminare. Das besondere Ambiente des LANDHOFES  strahlt ländliche Lebensfreude aus, und zaubert einen besonderen Rahmen für jeden Anlass.

Der ländliche Lebensstil ist auch das Motto des LANDART Shops,  den Katharine v. Schiller seit nunmehr 20 Jahren betreibt. Hier erfüllen sich Träume rund ums Einrichten und Dekorieren, der LANDHOF ist ein Beispiel für ihren sicheren Geschmack bei der Inneneinrichtung. In diesem Jahr wird mit weiteren umfangreichen Baumaßnahmen für einen romantischen Bier- und Kaffeegarten mit direktem Anschluss zu den neu geplanten Spielbereichen begonnen. Es gibt viel zu entdecken.

Der LANDPARK  ist ein integratives Ausflugsziel für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderungen – eben „für Alle“, denn hier werden Tiere und Natur auch für Sehbehinderte oder Blinde erlebbar. Insbesondere die handzahmen Ziegen, Schafe, Miniponys, Esel und das Damwild fördern die unmittelbare Annäherung zwischen Mensch und Tier und steigern damit die Lebensqualität aller Menschen. Besonders ins Auge fallen dabei natürlich die Jungtiere, die auch im LandPark Lauenbrück immer wieder für Furore sorgen. Die Ziegen haben in diesem Jahr mit ihrem süßen Nachwuchs bereits begonnen, im Mai folgen die ersten Kälber der Sika- und Damhirsche. Die Glucken ziehen gemeinsam mit ihren kleinen, piependen Federbällchen durch den Park, und auch bei den Tarpanen deutet alles auf eine baldige Mutterschaft hin, so dass sich die Besucher auf kleine Fohlen freuen können. Im LandPark Lauenbrück gibt es also immer etwas zu sehen.

Eine besondere Sinneserfahrung und ein Ort der Begegnung für große, kleine, blinde und behinderte Menschen ist beispielsweise das Labyrinth, das in Form eines Baumes angelegt wurde. Rund 250 Meter Wegstrecke führen zur Mitte des Labyrinthes, dabei kommen sich alle Wege entgegen, ein ständiges Begegnen, Begrüßen, Verabschieden ist beabsichtigt und regt zu Gedanken über die eigene innere Mitte an.

Aktives Naturerleben
Für Besucher, die mehr über die Tiere, den Park und die zukünftigen Vorhaben erfahren möchten, werden spezielle Führungen angeboten. Gemeinsam mit einer Ökopädagogin geht es auf eine Reise durch die faszinierende Flora und Fauna des Parks. Kinder können den Park übrigens auch hoch zu „Grau-Ross“ erleben. Für sie bieten sich zudem die Kindergeburtstage an, die im Park gefeiert werden können. Wer Lust hat, kann auf der „MitMach Tour“ bei der Tierpflege mit anpacken oder das „LandPark-Bauerdiplom“ ablegen. Auch wenn das natürlich keinen offiziellen Abschluss darstellt, so macht es doch jede Menge Spaß und ist alles in allem ein Erlebnis für alle Sinne. Denn Mitmachen, Zupacken, Lachen, Lernen und Neues erleben lassen die gemeinsame Natur-Erfahrung zwischen Schafen, Hühnern, Schweinen, Hirschen und Co. zu einem Parkbesuch der ganz besonderen Art werden.

Lernen, staunen und Neues erleben

Ohne Frage hat der Landkreis Soltau-Fallingbostel Urlaubern wie Einheimischen eine ganze Menge zu bieten – doch auch in der Umgebung gibt es Ziele, die einen Besuch lohnen. Wer also einmal Langeweile verspürt, kann diese kleine Auswahl als Anregung nehmen.

Die größte Modellbahn der Welt erwartet einen in Hamburg – und zwar im Miniatur-Wunderland. Auf mehr als 6000 Quadratmetern fahren 830 Züge, gesteuert von 40 Computern. 300?000 Lichter, wie von Geisterhand fahrende Autos und 200?000 Figürchen sind hier in den unterschiedlichsten Landschaften zu sehen – die Nordseeküste ist ebenso en miniature abgebildet wie Amerika mit seinen grandiosen Grand Canyons oder Skandinavien mit glitzernden Eislandschaften. Infos: Hamburger Speicherstadt, Kehrwieder 2, 20457 Hamburg, Telefon (0?40) 300?68-00, Internet: www.miniatur-wunderland.de.

In Unterlüß gibt es das Albert-König-Museum. Durch testamentarische Verfügung seiner Witwe gelangten der gesamte künstlerische Nachlass sowie das ehemalige Wohnhaus des Malers und Grafikers in den Besitz der Gemeinde Unterlüß, und zwar mit der Auflage, dort ein Kunstmuseum mit dem Namen „Albert-König-Museum“ zu errichten. 1987 wurde das Museum eröffnet. Im Mittelpunkt der Museumsarbeit steht das umfangreiche Werk Albert Königs. Wechselnde Ausstellungen behandeln jeweils abgeschlossene Themen aus seinem Schaffen. Es geht aber nicht isoliert nur um Albert König, durch Ausstellen von Werken anderer Künstler zum gleichen Thema wird der kunsthistorische Kontext geschaffen. Das Albert-König-Museum zeigt aber auch attraktive Ausstellungen anderer Kunstrichtungen. Infos: Albert-König-Museum, Albert-König-Straße 10, 29345 Unterlüß, Telefon (0 58 27) 3?69, Internet: www.albert-koenig.de.

Im Naturpark Schwarze Berge befindet sich das Freilichtmuseum am Kiekeberg, 30 historische Gebäude auf dem zwölf Hektar großen Freigelände legen Zeugnis von der Kultur und der Lebensweise in der Winsener Marsch und der nördlichen Lüneburger Heide ab. Das ganze Jahr über finden im Museum zahlreiche Aktionstage statt: Vom Schlachtfest über den Käsemarkt, den süßen Sonntag, das Traktortreffen und das Oldtimertreffen bis hin zum historischen Jahrmarkt. Auf dem Museumsgelände leben auch alte Nutztierrassen. Die Dauerausstelllung „Petticoat und Frontlader“ erzählt anschaulich von der Zeit des Wirtschaftswunders auf dem Land. ste asiatische Mühle errichtet. In der Ausstellungshalle stehen zirka 45 verschiedene Wind- undAktuell gibt es eine Dauerausstellung mit dem Titel „Süße Verlockung“. Infos: Freilichtmuseum am Kiekeberg, Am Kiekeberg, 21224 Rosengarten-Ehestorf, Telefon (0?40) 79?01?76-0, Internet: www.kiekeberg-museum.de.

Ein absolut ungewöhnliches Museum ist in Gifhorn angesiedelt: Das Internationale Mühlenmuseum. Als das Museum 1980 seine Pforten öffnete, gab es neben der Ausstellungshalle gerade mal drei Mühlen zu besichtigen – Jahr für Jahr kamen weitere dazu, darunter der Nachbau der wahrscheinlich größten Rossmühle Deutschlands, der originalgetreue Nachbau Deutschlands berühmtester Windmühle, der historischen Mühle von Sanssouci, eine Donauschiffsmühle, ein Mühle, wie sie auf der griechischen Kykladeninseln Mykonos noch in großer Stückzahl zu finden ist oder eine Mühle von der Insel Mallorca. Im Jahr 2003 wurde die er Wassermühlenmodelle aus aller Herren Länder. Neben den Miniaturen ergänzen alte Müllerutensilien, Zeichnungen, Fotos und Pläne sowie ein originaler Mahlgang einer Ölmühle die Ausstellung. Infos: Internationales Wind- und Wassermühlenmuseum, Bromer Straße 2, 38518 Gifhorn, Telefon (0?53?71) 5?54?66, Internet: www.muehlenmuseum.de.

Das Deutsche Erdölmuseum in Wietze steht auf geschichtsträchtigem Boden: Das Gelände ist ein zwei Hektar großer Ausschnitt des 1963 stillgelegten Ölfeldes Wietze. In der Nähe des Museumsgeländes wurde 1858 eine der ersten erdölfündigen Bohrungen der Welt niedergebracht. Doch schon weit vorher wussten die Menschen in Wietze das Öl zu schätzen. Bereits im 17. Jahrhundert schöpften die Bauern Öl aus sogenannten „Theerkuhlen“ ab, um es als Wagenschmiere, Desinfektionsmittel sowie Heilmittel für Mensch und Tier zu nutzen und zu verkaufen. Zur Zeit des Erdöl-Booms um 1910 lieferte das Ölfeld Wietze rund 80 Prozent der deutschen Erdölproduktion, mehr als 2000 Bohrtürme ragten in den Himmel. Wietze hatte seinerzeit den Beinamen „Klein-Texas“. Auf dem Freigelände des Deutschen Erdölmuseums Wietze erhält der Besucher einen Überblick über die Erdölförderung von den Anfängen bis heute. Durch eine nachgebaute Sickerstrecke kann man in eine Ausstellungseinheit über den Wietzer Erdölbergbau einfahren.  Dort erfährt man, wie Erdöl bis 1963 mit Presslufthammer, Schaufel und Förderwagen durch Bergleute unter Tage gewonnen wurde. Die ständige Ausstellung im Gebäude zeigt, wie Erdöl entsteht, wie es gesucht, gefördert und weiterverarbeitet wird.  Infos: Deutsches Erdölmuseum Wietze, Schwarzer Weg 7–9, 29323 Wietze, Telefon (0?51?46) 9?23?40 (Verwaltung), 9?23?41 (Kasse/Information), Internet: www.erdoelmuseum-wietze.de.

In Verden gibt es das einzigartige Deutsche Pferdemuseum mit seiner kulturhistorischen Sammlung zur Geschichte des Pferdes, des Reitens und des Fahrens. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet sich das Museum in der ehemaligen Holzmarktkaserne von 1831 mit Pferdeställen und Mannschaftsräumen. Der Museumsbesuch beschränkt sich nicht nur auf Schauen und Lesen. Für jedes Alter gibt es viel auszuprobieren. Im Eingangsbereich nimmt historisches Spielzeug symbolhaft die Thematik des Museums vorweg. Am Beginn der eigentlichen Ausstellung steht die Geschichte des Pferdes. Ein Pferdeskelett, anatomische Modelle und Gegenstände zur Tiermedizin ergänzen den Bereich. An einem PC-Terminal kann der Besucher Informationen zu über 50 Pferderassen abrufen. Im Obergeschoss wird die Vielfältigkeit der Verwendungsmöglichkeiten des Pferdes veranschaulicht. Ein Schatz im Verborgenen und für Fachleute von besonderem Interesse ist die Bibliothek des Museums. Sie umfasst historisch bedeutende Bücher aus dem 16. Jahrhundert bis zu den Neuerscheinungen des Buchhandels der Gegenwart. Infos: Deutsches Pferdemuseum, Holzmarkt 9, 27283 Verden/Aller, Telefon (0?42?31) 80?71?40, Internet: www.deutsches-pferdemuseum.de.
Einen besonders interessanten und lehrreichen Ausflug verspricht das Otterzentrum in Hankensbüttel. Wer hierher kommt, kann den Lebensraum der Otter und ihrer nächsten Verwandten aus der Familie der Marder naturnah kennen lernen. Das Otterzentrum ist keine kommerzielle Einrichtung, sondern wird von einem gemeinnützigen Verein getragen, der Aktion Fischotterschutz e. V. Die Besucher des rund 60?000 Quadratmeter großen Freigeländes können viel lernen und viel erspüren. Entlang des rund drei Kilometer langen Wegenetzes sind Fischotter, Dachs, Steinmarder, Iltis, Baummarder und die flinken Hermeline in großen und naturnah gestalteten Gehegen untergebracht. Da die Tiere in menschlicher Obhut aufgezogen wurden, sind sie – entgegen ihrer Gewohnheit in freier Wildbahn – auch tagaktiv und zeigen sich insbesondere während der täglich im 15-minütigen Turnus stattfindenden Schaufütterungen den Besuchern. Infos: Otter-Zentrum, 29386 Hankensbüttel, Telefon (0?58?32) 9?80?80, Internet: www.otterzentrum.de.

Eine Mischung aus Experimentier-Ort und Mitmach-Ausstellung bietet das Bremer Universum – dort soll Wissenschaft durch interaktive Exponate begreifbar gemacht werden. Auf ihrem Rundgang durch das walförmige Science Center tauchen die Besucher auf 4000 Quadratmetern Erlebnisfläche und an rund 250 Stationen in die drei Themenbereiche Mensch, Erde und Kosmos ein. Besonders beliebt ist das Ruderskelett Freddy, an dem die Besucher genau erkennen können, was beim Sport mit dem eigenen Knochengerüst geschieht. Ebenso aufregend geht es im Raum der gefrorenen Schatten zu, in dem die Besucher ihren eigenen Umriss an eine weiße Wand bannen können. Doch was hat das Rumpeln aus der zweiten Etage zu bedeuten? Wer auf die Suche geht, wird die Antwort schnell finden: In einem Erdbebenraum lassen die Mutigsten unter den Science Center-Besuchern auf Knopfdruck gewaltig die Wände erzittern. Die ganz jungen Besucher zwischen drei und acht Jahren kommen im Kinderbereich „Milchstraße“ auf ihre Kosten. Hier können sie an über 25 Stationen Türme bauen, Träume leben und Trickfilme erfinden. Im Juli 2007 ist das Science Center um ein 5000 Quadratmeter großes Außengelände erweitert worden. Der EntdeckerPark bietet verschiedene Landschaftselemente und rund 25 Mitmachstationen zum Thema Bewegung. Die Besucher können dabei ihre Koordinationsfähigkeit testen, eine Steilwand erklettern oder eine enge Schlucht durchqueren. An der Station Mondspringer hüpfen die Gäste an zwei Griffen hängend bis zu vier Meter hoch und fühlen sich dabei wie bei einem Spaziergang auf dem Erdtrabanten. Die Riesensprünge können von anderen mit einer Camera Obscura beobachtet werden, die sich in einer begehbaren Stahlbox befindet. Auf dem 27 Meter hohen Turm der Lüfte haben die Besucher die Möglichkeit, mit Wind zu experimentieren. Der Turm ist in sich gedreht, die oberste Plattform ist dadurch um 30 Grad versetzt zum Fundament. Ob man von hier oben das Weserstadion sehen kann? Weiterhin eröffnete im Oktober 2007 ein neuer Erweiterungsbau namens SchauBox. In dem rostroten, würfelförmigen Gebäude werden auf 700 Quadratmetern jährlich wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Aktuell wird die Ausstellung „Farben, Formen, Fantasien – die Kreativität der Natur“ gezeigt. Wieso bestehen Schildkrötenpanzer aus Sechsecken? Warum sind Dornen spitz und Bananen gelb? In der Ausstellung erleben die Besucher an über 60 Mitmach-Stationen die Kreativität der Natur und gehen deren Hintergründen auf die Spur. Infos: Universum Science Center Bremen, Wiener Straße 2, 28359 Bremen, Telefon (04?21) 3?34?60, Internet: www.universum-bremen.de.

Eines der bewegendsten Themen unserer Zeit steht im Mittelpunkt einer weltweit einmaligen Besucherattraktion, die im vergangenen Jahr in  Bremerhaven eröffnet worden ist. Mit dem Klimahaus Bremerhaven 8° Ost ist mitten in der Stadt auf 11 500 Quadratmetern eine spektakuläre Wissens- und Erlebniswelt entstanden, die wissenschaftlich fundiert Daten, Fakten und Phänomene zu den Themen Klima und Klimaschutz spannend aufbereitet präsentiert und erlebbar macht. Der Clou unter den vier Ausstellungsbereichen ist eine „Reise“: Sie führt an einem Tag rund um die Welt, immer entlang des östlichen Längengrads, auf dem Bremerhaven liegt. Authentisch erleben die Besucher unterschiedlichste Klimazonen – von der erfrischenden Kühle auf einer Alm in der Schweiz über die Gluthitze der Sahelzone bis zur Eiseskälte der Antarktis und der wechselhaften Witterung in Norddeutschland. Mit 4800 Quadratmetern nimmt die „Reise“ den größten der vier Ausstellungsräume im Klimahaus ein, Im Ausstellungsbereich „Elemente“ können Besucher Klimaexperimente selbst durchführen: Feuer, Erde, Wasser und Luft bilden die Basis, um Miniatur-Stürme zu verursachen und Vulkanausbrüche mitzuerleben. Mehr als 100 interaktive Exponate veranschaulichen die Physik des Klimas, seine komplexen Zusammenhänge und beeindruckende Phänomene.

Die „Perspektiven“ kennzeichnen den dritten Ausstellungsbereich, in dem es um das Klima unserer Vergangenheit, Gegenwart und die Auswirkungen auf die Zukunft geht. Im vierten Ausstellungsbereich, den „Chancen“, werden dem Besucher Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt: So kann er zum Beispiel in Themenkammern spielerisch testen, wie er im Alltag seinen persönlichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten kann. Infos: www.klimahaus-bremerhaven.de.

Klettern im "Forest4Fun"-Kletterpark: Nicht nur etwas für Wagemutige

Ab dem Frühjahr 2010 kann in Walsrode in unmittelbarer Nähe zum Vogelpark in eigens präparierten Bäumen im Kletterwald „Forest4Fun“ geklettert werden. Voraussichtlich ab Anfang April stehen allen Erlebnishungrigen von sechs bis 99 Jahren sechs spannende thematische Kletterparcours in Höhen von zwei bis 15 Metern mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung.

Auf zirka vier Hektar Wald erstrecken sich, eingebettet in die Nadel- und Laubbäume, 60 Elemente mit Netzaufgängen, Snowboard, Nepalbrücken, Fliegendem Holländer, Seilbahnen, Kletterwänden, Teufelsbrücken und vielem mehr. Hier kann man wie „Indiana Jones“ über Dschungelbrücken balancieren, wie „Tarzan“ über den See schwingen oder wie ein „Orang Utan“ den „Monkey tree“ erklimmen und die Welt von oben betrachten.

Ausgerüstet mit Klettergurt und Handschuhen kann jeder (ab sechs Jahren) nach einer kurzen Einweisung auf eigene Faust das Laubdach erkunden.

Dabei werden die Teilnehmer vom Boden aus durch Betreuer beobachtet und gegebenenfalls auf Fehler hingewiesen oder auch aus den Bäumen „gerettet“..

Geeignet ist der Kletterwald für Schulen, Vereine, Familien, Firmen aber auch für Individualisten mit dem Wunsch etwas Besonderes zu erleben. Die Kletterzeit ist auf 2,5 Stunden festgelegt, um eine Überanstrengung der Teilnehmer zu vermeiden.
Die Eintrittspreise richten sich nach Alter, für Gruppen & Schulen sind natürlich Sondertarife vorgesehen.
Ein Kassenhäuschen mit Kiosk sorgt für kleine Stärkungen davor oder danach, Toiletten und Parkplätze sind in ausreichender Zahl direkt am Kletterwald vorhanden.

Alle Nichtkletterer können sich kostenfrei im Wald auf den gekennzeichneten Wegen frei bewegen und anfeuern.
Die Erweiterung des Kletterwaldes ist bereits für 2011 beschlossen, ebenso wie die Erstellung der zweiten Fußballgolfanlage mit 18 Loch in Norddeutschland.

Weltvogelpark Walsrode - die ganze Welt der Vögel in einem einzigartigen Park

Der Weltvogelpark Walsrode im Herzen der Lüneburger Heide ist der größte und vielseitigste Vogelpark der Welt. In einer 24 Hektar großen Park- und Gartenlandschaft können Besucher 4000 Vögel in 650 Arten in unterschiedlichen Lebensräumen und Anlagen erleben. Mit seinem über 40-jährigen Engagement im weltweiten Vogel- und Artenschutz ist der Park Vorreiter und Weltreferenz. Die großzügig angelegte Garten- und Pflanzenwelt ist der zweite einzigartige Anziehungspunkt des Weltvogelparks.

Seit 2009 steht das erfolgreiche belgische Garten-Center Floralux hinter dem Weltvogelpark Walsrode. „Wir sind angetreten, um dieses Juwel in eine erfolgreiche Zukunft zu führen”, erläutert Gesellschafter Kris Carrein das Engagement des Investors. Mit der Benennung des international renommierten Vogelschutzexperten Geer Scheres zum Geschäftsführer konnte ein ausgewiesener Artenkenner und erfahrener Zoodirektor für die Geschicke des Weltvogelparks gewonnen werden: „Unsere Aufgabe ist es, die Stärken des Weltvogelparks zu stärken und das, was ihn einzigartig und die Besuche immer wieder wert macht, den Menschen in der Region, aber auch bundesweit und in der ganzen Welt nahe zu bringen.“

Die Öffnung der faszinierenden Welt der Vögel und das Erlebnis der Schönheit der Gartenanlagen für die Menschen – darin sieht Geer Scheres seine Aufgabe. Und damit steht er nicht alleine: 140 Mitarbeiter betreuen in der Saison 2010 vom 18. März bis 1. November die einzigartige Vogel- und Pflanzenwelt in Walsrode und schaffen Erlebnisse für die Besucher.
Die besondere Stärke des Weltvogelpark Walsrode liegt darin, dass er für alle Generationen – Kinder, Eltern, Großeltern – ein gemeinsames Erlebnis und gleichzeitig individuelle Eindrücke, Erlebnisse und Inspiration bereithält. Ein Besuch im Weltvogelpark lässt Raum für Entspannung und Anregung, für passives Genießen der Schönheit der Natur oder aktive interessante Entdeckungen.

Erleben und entdecken: Edutainment und Erlebnis-Anlagen
Der Brückenschlag zwischen der Welt der Vögel und den Besuchern wird ab der Saison 2010 durch verschiedene Angebote weiter ausgebaut. Die beliebten täglichen Flug- und Indoor-Shows sowie Schaufütterungen werden durch neue, an die jeweilige Saison angepasste Führungen ergänzt – so zum Beispiel aktuell eine Führung zu „tierischen“ Frühlingsgefühlen. Aber auch wer auf eigene Faust durch den Park flaniert, erfährt dank neu eingesetzter Weltvogelpark-Ranger spannendes Insider-Wissen aus der Vogelwelt. Denn diese gehen aktiv auf die Besucher zu und geben durch kleine Anekdoten und Hintergrundgeschichten Einblicke hinter die Weltvogelpark-Kulissen. Und wenn einmal kein Ranger in greifbarer Nähe ist, „erzählt“ ein neues Beschilderungs-System auf anschauliche Weise Kuriositäten und Wissenswertes aus der Vogelwelt.

Besucherprogramme & Services
Der Weltvogelpark Walsrode bietet tägliche Shows und Schaufütterungen sowie Führungen für Gruppen, Schulklassen und Einzelgäste – immer im Mittelpunkt: das Erlebnis für den großen und kleinen Weltvogelpark-Besucher. 
•?Weltvogelpark-Ranger unterstützen beim Entdecken der Vogel- und Parkwelt: Sie sind im Park ganztägig unterwegs, öffnen großen und kleinen Besuchern die Augen für die Besonderheiten der Vogelwelt und geben sachkundig und unterhaltsam Einblicke in das Leben der unterschiedlichen Parkbewohner.
•?30-minütige Outdoor-Flugshow: täglich 11 und 14.30 Uhr auf der Showbühne Rosenhöhe. Unter freiem Himmel begeistern gefiederte Stars das Publikum mit ihren unglaublichen Fähigkeiten: „Nachwuchskondore“ zeigen ihre beeindruckende Flügelspannweite, ein Truthahngeier demonstriert sein erstaunliches Riechvermögen und Lannerfalken simulieren mit einem Federspiel eine Rebhuhnjagd.
•?Indoorshow Das Ei des Kolumbus: täglich 12 und 16.30 Uhr in der Show-Scheune. Auf unterhaltsame und lehrreiche Weise leiten unsere Tiertrainer während der ca. 30-minütigen Vorstellung durch die Evolutionsgeschichte des Fliegens.
•?Schaufütterung der Pinguine und Pelikane: täglich 10 bis 10.30 Uhr und 15.30 bis 16 Uhr
Greifvogelfütterung: täglich (außer Montag) 13.30 Uhr
Vogelbabyfütterung: täglich 13 Uhr
•?Schulprogramme –  Das fliegende Klassenzimmer zu folgenden Themenbereichen:
- Pinguine – Künstler im Frack
- Evolution – vom Reptil zum Vogel
- Eulen – Jäger der Nacht
- Im tropischen Regenwald
- In der Futterküche
- Naturschutz und Arterhaltung in Zoos
- Rund ums Ei
- Vogelzug – die Reise der Vögel …
•?Themen-Gruppenführungen zu folgenden Themenbereichen:
- Der Weltvogelpark Walsrode – eine bezaubernde Vogel- und Pflanzenwelt
- Der Weltvogelpark Walsrode abseits der Besucherwege
- EXPO-Projekt Tropenwaldhalle im Weltvogelpark Walsrode
Themen-Gruppenführungen sind auch zu individuellen Wunsch-Themen möglich.
•?VIP-Gast-Programme: unvergessliche Momente und exklusive Blicke hinter die Kulissen bieten individuelle zweistündige oder ganztägige Themenführungen durch den Weltvogelpark wie Ranger-Stunden oder der Hobby-Tierpfleger-Tag.

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