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Garten im Frühling

Rosige Zeiten

lps/Ww. Für einen idealen Standort bedankt sich eine Rose mit Blütenpracht. Foto: WortWechsel

Pflanzen und Rückschneiden von Rosen

lps/Ww. Das Frühjahr ist die beste Zeit, um wurzelnackte Rosen zu pflanzen. Containerware kann man das ganze Jahr über in den (frostfreien) Garten integrieren. Rosen wurzeln tief und bevorzugen daher einen tiefgründigen Boden, der aus einem mit Humus versetztem Sand-Lehm-Gemisch bestehen sollte.

Dort, wo bereits einmal Rosen standen, sollte man keine neuen pflanzen. Sie wachsen auf solchen Böden nur schwach. Der pH-Wert sollte bei 7 liegen. Die "Königin unter den Blumen" liebt die Sonne, doch keine pralle Strahlung. Damit Pilzkrankhei-
ten vermieden werden, sollte der Standort luftig sein, sodass Feuchtigkeit auf Blättern schnell trocknen kann.


Vor dem Einpflanzen muss die Rose gewässert werden: Wurzeln und Triebe sollten einen Tag lang unter Wasser liegen. Mit dem Pflanzschnitt der Wurzeln reduziert man ihre Verdunstungsfläche und ermöglicht der Rose höchstmögliche Nährstoffaufnahme. Setzt man sie in das vorbereitete Pflanzloch, dürfen die Wurzeln nicht geknickt werden. Die Veredelungsstelle - eine erkennbare Verdickung am unteren Stängel - sollte etwa drei Finger tief unter der Erde liegen. Nach dem vorsichtigen Verdichten der Pflanzerde wird die Rose ausgiebig gegossen. Danach wird sie mit etwas lockerer Erde angehäufelt.

Rosen gibt es in allen Wuchshöhen: zierliche Moos- und Zwergröschen, niedrige Beetrosen, aufrecht wachsende Edelrosen, starktriebige Strauchrosen und wuchsfreudige Kletterrosen, die bis zu sechs Meter Höhe erreichen können. Letztere unterteilt man in öfter blühende "Climber", mit denen man Fassaden schmücken kann, und "Rambler", die an Bäumen hoch wachsen und deren Äste über und über mit duftigen Blütenbüscheln dekorieren. Mit einem kräftigen Rückschnitt vor dem Austrieb im zeitigen Frühjahr - jedoch nicht im Pflanzjahr - verjüngt die Rose und sorgt für kräftigen Wuchs. Nicht jede Rose verströmt Duft. Viele Sorten wurden allein auf Blühkraft, Blütenfülle und Farbe gezüchtet.

Besser Gärtnern mit passendem Gerät

lps/Ww. Sicherlich, viele Arbeiten im Garten lassen sich auch mit der Hand verrichten: Unkraut rupfen, morsche Äste abknicken und kleine Pflanzlöcher graben. Für alle anderen Tätigkeiten benötigt man allerdings spezielles Gerät.

So gehören Spaten, Hacke, Rechen, Astschere und Gießkanne ebenso zum unverzichtbaren Equipment wie Gartenschlauch, Eimer, Besen und Schubkarre. Auch auf wasserdichte und Dornen abweisende Handschuhe, Leiter, Rasenmäher und Rosenschere mag kaum ein Gartenfreund bei seiner Arbeit verzichten. Sinnvoll ist unter Umständen die Anschaffung einer Motorsäge, eines Häckslers und einer Motor-Heckenschere. Möchte man Kompost in den Boden einarbeiten oder Wurzeln von Wildkräutern lockern, tut eine Grabegabel gute Dienste.

Ein Reihenziehgerät kann man durch eine stabile Astgabel ersetzen. Und wer nicht gerade Obstbäume veredeln möchte, benötigt kein entsprechendes Spezialmesser. Nicht zwingend notwendig ist die Anschaffung von einem Laubsauger - ebenso schnell und wesentlich leichter und preiswerter lässt sich die noch verbliebene Blätterflut im Frühjahr mit dem Laubrechen zusammenharken und auf den Kompost verbannen. Auch auf einen Rasenvertikutierer und einen elektrischen Rasenkantenschneider kann man im Zweifelsfall verzichten.

Ganz gleich, für welche Geräte man sich entscheidet - wichtig ist, dass sie gut in der Hand liegen, keine scharfen Kanten besitzen, stabil und möglichst leicht sind. Dann macht Gartenarbeit Spaß.

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