Samstag, 22.09.2018
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Faszination des Feuers

lps/Bo. Ein prasselndes Feuer im Kaminofen ist ein besonderes Erlebnis. Foto: OBI

Ein Kaminofen hat viele Vorteile


lps/Bo. Freunde des klassischen Kaminofens lieben die Gemütlichkeit und nutzen den Blick auf das Feuer nicht nur als Wärmequelle. Die Faszination von lodernden Flammen und prasselnden Funken ist das Entscheidende und trägt zu einer behaglichen Wohnatmosphäre bei. Aber der Kaminofen hat auch andere Vorteile.


Die erzeugte Wärme beim Heizen mit Holz ist angenehm und erhält die Luftfeuchtigkeit im Raum. Auch den Geruch mögen die meisten Menschen. Von der wirtschaftlichen Seite können Kaminöfen die Nutzer erst recht überzeugen. Sie helfen Heizkosten zu sparen und haben eine lange Lebensdauer. Ein Kaminofen kann außerdem leicht montiert werden, denkt man an einen Umzug oder einen neuen Einsatzort. Im Gegensatz zum offenen Kamin ist ein Kaminofen ein leistungsstarkes Heizgerät und sorgt für schnelle Erwärmung des Raumes. Bei optimaler Verbrennung auf hoher Flamme entstehen kaum Rückstände, so dass der Aschekasten selten geleert werden muss. Für eine optimale Verbrennung ist in erster Linie eine hohe Temperatur wichtig, also mit Flamme und wenig Glut heizen. Zudem sollten Ofenraum und Holzmenge in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.


Geeignetes Brennmaterial ist ausschließlich trockenes, gut gelagertes Holz und gegebenenfalls Kohlebriketts. Behandelte Hölzer mit Farb- oder Lackrückständen gehören genauso wenig in den Kaminofen wie Plastik.

Brennholz selber machen: Aber Vorsicht walten lassen

Die Aussicht auf ein prassendes, wärmendes Feuer im Kaminofen ist angesichts der Jahreszeit für die meisten Menschen verlockend. Doch entweder muss man sich sein fertig geschlagenes und gehacktes Feuerholz kaufen oder aber selbst im Wald sägen. Wer nicht selber etwas Wald sein eigen nennt, kann bei dem Forstämtern nachfragen, ob die Möglichkeit besteht, Feuerholz zu sägen, oder auch bei privaten Waldbesitzern. Doch eines sollte immer im Vordergrund stehen: die Sicherheit. Wer in den Wäldern der Landesforsten Brennholz sägen will, muss dafür seine Sachkunde nachweisen, muss an einem entsprechenden Motorsägenlehrgang teilgenommen haben. In Privatwäldern muss das nicht gefordert werden, kann aber selbstverständlich. Waldbesitzer können sich auch einen Haftungsverzicht unterzeichnen lassen.


Sicherheit steht also an oberster Stelle. Beim Hantieren mit der Motorsäge kann es ansonsten schnell zu schweren Unfällen kommen. Entsprechend wichtig ist auch eine gute Ausrüstung. Und dazu gehört neben einer passenden Motorkettensäge auch vor allem gute Schutzkleidung, angefangen vom Helm mit Schutzvisiert über Schnittschutzkleidung bis zu Sicherheitsschuhen. Der Spezialstoff in Schnittschutzkleidung sorgt dafür, dass sich die Zähne der Kettensäge beim Kontakt mit dem Stoff sofort verhaken und die Kette stoppt – das kann lebensrettend sein.


Bei der Wahl der richtigen Motorsäge sollte man sich auf jeden Fall ausführlich beraten sein. Wer nur armdicke Äste gesägt oder müssen auch Bäume mit einem dicken Stammdurchmesse gefällt werden. Das Handling, also auch Betanken, Öl nachfüllen, Kette spannen und nicht zuletzt das Anreißen wollen geübt sein. Inzwischen gibt es allerdings technische Neuerungen, die hier für eine komfortable Handhabung sorgen – ganz nach Bedarf eben. Will man größere Bäume fällen, können auch spezielle Keile oder Fällheber gute Dienste leisten.


Ist der Baum ersteinmal in ofengerechte Stücke zersägt, muss das Holz noch gespalten oder gehackt werden – entweder mit Muskelkraft per Axt oder Spalthammer oder mit maschineller Unterstützung von einem Holzspalter.


Ist das Holz kaminfertig gesägt und gehackt, gehört es ausreichend getrocknet – und das kann je nach Holzart bis zu zwei Jahre dauern. In den Ofen darf nur ausreichend trockenes Holz, der Feuchtigkeitswert muss unter 20 Prozent liegen.

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