Mittwoch, 14.11.2018
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Unterstützung beim letzten Gang

lps/Pb. Bei der Auswahl der Urnen oder des Blumenschmuckes helfen die Bestatter. Sie geben Rat und Unterstützung bei vielen Fragen. Foto: Ingrid Ruth / pixelio.de

Bestatter helfen in schweren Zeiten

lps/Pb. Der Verlust eines geliebten Menschen kann lähmen. Nicht wenige fühlen sich oft hilflos in der ersten Ahnung, was jetzt auf sie zukommt. Denn mit dem Ableben werden eine Reihe organisatorischer Pflichten von den Hinterbliebenen abverlangt. Der Weg zum Bestatter ist also folgerichtig, da er als Dienstleister in den schmerzlichen Zeiten hilfreich zur Seite steht. Bei diesem Termin werden in der Regel die Bestattungsart und die Gestaltung der Trauerfeier besprochen. Dazu gehören Musikauswahl, Trauerredner, der auch ein enger Freund oder Verwandter sein kann, die konfessionelle Orientierung. Es werden Sarg oder Urne ausgesucht und der Begräbnisablauf koordiniert.

Je nach Wunsch geht es zudem um die Vorbereitung der Leiche für die Beisetzung, informieren die Bestatter über die Regeln der Aufbahrung und mögliche regionale Gepflogenheiten.

Hilfe wird für notwendige Behördengänge angeboten, Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen gegeben, Überführungen veranlasst. Aber auch Details wie Blumenschmuck oder Todesanzeigen fließen bei Bedarf in die Dienstleistung ein. Heutzutage verfügen viele Bestatter zudem über eigene Räumlichkeiten für Trauerfeiern im ganz persönlichen und kleineren Rahmen. Im übrigen können bereits zu Lebzeiten alle Fragen zur Bestattung mit Hilfe einer Bestattungsvorsorge persönlich geregelt werden.

Bestatter bieten außerdem zur Information Veranstaltungen zum Thema Tod, Trauer und Abschied an.

Es muss nicht immer Friedhof sein

Bestattungen auf nichtkonventionelle Art möglich

lps/Pb. Einen ganz eigenen Trauerakt vermitteln neuere Bestattungsarten. Dazu gehören See- oder Waldbestattungen. Allerdings muss man sich genau informieren, wo diese Feiern stattfinden können, denn nicht jeder Stadt- oder Landkreis gibt dazu seine Genehmigung. Die Bestatter vor Ort können jedoch genauestens recherchieren, wo der Wunsch eines Verstorbenen erfüllt werden kann. So darf beispielsweise der Wunsch einer Seebestattung nur umgesetzt werden, wenn bereits zu Lebzeiten diese Bestattungsart schriftlich festgelegt worden ist. Außerdem muss eine innige Beziehung zum Meer deutlich erklärt werden. Bei vielen Bestattern sind dazu Formulare erhältlich. Bei der Seebestattung wird die Asche einer verstorbenen Person in einer wasserlöslichen Urne über Bord eines Schiffes an das Meer übergeben. Die Beisetzung auf Hoher See obliegt der rechtlichen Befugnis eines Kapitäns. Bei den Waldbestattungen wird der Verstorbene in einer biologisch abbaubaren Urne an der Wurzel eines Baumes bestattet. Dieser Baum muss in einem Friedwald stehen. Friedwald deshalb, weil der Platz bereits zu Lebzeiten ausgesucht worden ist, wo der Verstorbene seinen Frieden finden möchte. Seit 2001 ist diese Bestattung bei uns in mehreren Bundesländern möglich. Eine vorherige Einäscherung ist in jeder der individuell ausgefallenen Bestattungen notwendig. Für viel Aufmerksamkeit sorgten in den vergangenen Jahren Kolumbarien. Dabei handelt es sich um die Aufstellung von Urnen in einem Gebäude oder Gewölbe. Das kann auf dem Friedhof oder auch in einer Kirche sein. Neu dabei ist, dass diese Urnen künstlerisch gestaltet und für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Mit Namen versehen, kann man sie wie in Erfurt hinter Glas betrachten. Dort haben zudem Urnen von Christen und Nichtchristen ihre letzte Ruhestätte gefunden.

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