Mittwoch, 26.09.2018
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Reiten als Breitensport wird immer beliebter

Dass es beim Reiten nicht immer nur um Bestleistungen in den Disziplinen Springen und Dressur geht, zeigt die immer größere Beliebtheit, Reiten als Freizeitsport zu betreiben. Mit der Lüneburger Heide vor der Haustür gibt es hier optimale Bedingungen, um mit dem Partner Pferd einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Auch jetzt im Herbst laden die herrlichen Sandwege dazu ein, einen ausgedehnten Ausritt zu unternehmen. In einer der vielen Gastwirtschaften kann eingekehrt werden und auch für das Pferd bieten viele Wirtschaften eine Box an, in der unser Vierbeiner sich erholen kann und etwas Heu knabbern kann. Wer vielleicht sogar keinen kleinen Wanderritt mit ein oder zwei Übernachtungen machen möchte, findet auch hier verschiedene Pensionen und Ferienhöfe.


Beim Reiten als Breitensport stehen Spaß und Freude im Vordergrund. Der Umgang mit dem Pferd entspannt die gestressten Berufstätigen, die „Büromenschen“ kommen raus an die frische Luft und bewegen sich, was der Gesundheit förderlich ist. Auch Nadine Nitsche der Firma Kristallkraft Naturprodukte aus Gülden in der Nähe von Dannenberg genießt nach einem arbeitsreichen Tag in der Firma die Entspannung mit ihrem Pferd: „Ich liebe es, mit meiner Stute Jakira in Wald und Feld unterwegs zu sein, da kann ich richtig abschalten.“ berichtet sie gegenüber der Böhme Zeitung aus Soltau. Viele Reitvereine haben den Trend längst erkannt und haben sich entsprechend aufgestellt um auch den Ansprüchen der Freizeitreiter gerecht zu werden. Freizeitreiter heißt nämlich nicht einfach ohne Vorkenntnisse aufs Pferd und ab in den Wald. Mit einer guten Ausbildung bringt dieses Hobby noch mal so viel Spaß, dieses gilt für die Reiter und die Pferde.

Auch für Freizeitreiter gibt es Wettbewerbe

Wer Lust hat, kann sich auch als Freizeitreiter in Wettbewerben messen. Dann geht es allerdings nicht so leistungsorientiert zu wie bei den klassischen Turnieren, sondern einfach um das Dabeisein und um den Spaß an der Freude. Sehr beliebt sind z.B. Reiterrallys. Diese werden meistens in 2er-Teams geritten, entlang einer festgelegten Strecke. Herausforderung Nr. 1 ist die Strecke zu finden. Manchmal ist der Weg markiert, manchmal bekommt man aber auch nur eine Karte und muss den Weg selbst finden. Dann gibt es auf der Strecke verschiedene Stationen, bei denen Pferd und/oder Reiter Aufgaben bewältigen müssen. Zum Beispiel Eierlauf zu Pferd oder Dosenwerfen vom Pferd aus oder andere Geschicklichkeitsaufgaben. Oft gibt es noch einen Fragebogen mit auf den Weg, den man am Ende, mit den hoffentlich richtigen Antworten, wieder abgibt. Gefragt wird meistens nach Pferdethemen oder nach Sachen auf der Strecke, manchmal auch nach etwas ganz anderem. Am Ende kommt es nicht darauf an, wer die Strecke am schnellsten geritten ist, sondern wer an den Stationen die meisten Punkte sammeln konnte. Solche Rallys klingen in der Regel mit einem gemeinsamen Essen und gemütlichen Zusammensein aus.

Turniere und Reitertage ganzjährig im Fokus

Viele Stallgemeinschaften oder Reitvereine organisieren so etwas in der Art einmal im Jahr. Das kann z.B. auch in Form eines kleine Hausturnieres oder eines Reitertages sein, bei dem alle, die Lust haben, mitmachen können. Bei der Art der Spiele und Wettwerbe sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, so kann man ein Kostümreiten machen, bei dem das originellste Kostüm prämiert wird oder auch einen Pflegewettbewerb bei dem das am besten heraus geputzte Pferd gesucht wird. Besonders viel Spaß bringen Geschicklichkeitsspiele bei denen es auch auf Zeit geht. Eine Aufgabe könnte z.B. sein mit dem Pferd einen Slalom zu absolvieren, am Ende der Strecke absteigen, nur mit dem Mund einen Apfel aus einem Wassereimer fischen, aufsteigen und so schnell wie möglich wieder zurück.

Auch im Winter aktiv bleiben…


Im Winter wird eigentlich in fast jedem größeren Stall eine Weihnachtsfeier veranstaltet und was da nicht fehlen darf im Showprogramm ist eine schöne Quadrille. Vor allem das Üben für diese Quadrille bringt sehr viel Spaß. Am Anfang denkt man das klappt nie die 8, 12 oder 16 Reiter alle unter einen Hut zu bringen und zu Beginn verreitet man sich ständig, die Figuren wollen nicht so recht klappen oder der Reiter an der Spitze der Abteilung hat vergessen, welche Figur als nächstes kommt. Aber wenn es dann soweit ist und Pferde und Reiter ein einheitliches Outfit tragen, sieht es plötzlich ganz toll aus. Wer Lust hat, kann Quadrillen natürlich auch so reiten, nicht nur zu Weihnachten. Inzwischen gibt es sogar Quadrillenturniere.

Reiten erfreut sich insgesamt einer wachsenden Fangemeinde – bei Jung und Alt. Und wann fangen Sie an?

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