Mittwoch, 14.11.2018
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Fit durch Hitze- und Kältereize

Saunen ist gut für Körper und Seele

„Wenn du krank bist, fahr‘ aufs Land, wenn du gesund bleiben willst, geh‘ in die Sauna“, sagen die Finnen. Und sie wissen ganz genau, wovon sie reden. Denn regelmäßiges Saunabaden entspannt und sorgt für geistiges, seelisches und körperliches Wohlbefinden gleichermaßen. Wer Saunabaden allerdings als bloße Entschlackung ansieht, unterschätzt die Wirkung dieser traditionsreichen Badkultur bei weitem.

Denn Saunabaden bewirkt weit mehr. Es hält den Kreislauf jung und stabil, stimuliert die Widerstandskräfte und wirkt ausgleichend und beruhigend auf Nerven und Psyche. Es aktiviert die Körperfunktionen und steigert auf geradezu gemütliche Wege die Leistungsfähigkeit.

Aber was passiert eigentlich beim Saunabaden? Beim Saunabaden wirken im Wechsel Wärme- und anschließend Abkühlreize auf den Körper ein. In der Wärmephase versucht der menschliche Körper, durch die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut und durch Schweißabsonderung seine Innentemperatur auf dem Normalwert von 37 Grad Celsius zu halten. Obwohl in jeder Minute rund zehn Gramm Wasser von der Körperoberfläche verdunsten, reicht die damit verbundene Kühlwirkung jedoch nicht aus, sodass es während der Wärmephase zu einer Überwärmung der Körperschale und sogar des Körperkerns kommt. Um dieses Ziel zu erreichen, kommt der Wärmestrahlung eine besondere Bedeutung zu. Denn der Wärmeübergang aus heißer Luft wird durch den ruhenden Luftmantel, der die Haut des Badenden überall umgibt, stark abgebremst. Die Erweiterung der Blutgefäße im Hautorgan führt zu einer Entleerung von Blutspeichern und somit zu einer Erhöhung der umlaufenden Blutmenge. Auch der Pulsschlag nimmt um etwa 50 Prozent zu. Diese Kreislaufveränderungen führen zu einer Normalisierung vorher zu hoher oder zu niedriger Blutdruckwerte.

In der Abkühlphase soll die Körpertemperatur wieder auf ihren Normalwert gebracht werden. Weil sich dabei auch der Sauerstoffbedarf des Körpers wieder erhöht, ist es wichtig, vor dem eigentlichen Kältereiz durch Tauchbecken oder Wasserguss einige Minuten in möglichst kühler und frischer Luft zu verweilen. Die Gefahr einer Erkältung ist in diesem Zusammenhang übrigens ausgeschlossen. Während die Wärmephase für innere Ruhe und körperliche Entspannung sorgt, bewirkt die Kaltanwendung ein Gefühl der Erfrischung. Außerdem werden dadurch Leistungsimpulse im vegetativen Nervensystem und in wichtigen hormonellen Organen ausgelöst. Der Abtransport von Ablagerungsstoffen wird gefördert und die Zellneubildung angeregt.

Foto: aok

Ausgeschlafen! So kann der Tag beginnen

Homöopathie kann helfen

Schlaf macht schön und gesund, heißt es, und manches Problem verschwindet, wenn man eine Nacht darüber geschlafen hat. Schlaf ist genauso wie Essen oder Trinken eine Lebensnotwendigkeit. Deshalb verschläft der Mensch etwa ein Drittel seines Lebens. Aber Schlaf ist nicht gleich Schlaf. Denn nur wer morgens ausgeschlafen und erholt aufwacht, kommt gut aus dem Bett und in den Tag. Im Durchschnitt brauchen wir sieben bis acht Stunden Schlaf. Wer zu wenig schläft, wird gereizt, unkonzentriert und schließlich krank.

Schlaflos: Ursachen und Maßnahmen
Wenn der Schlaf ausbleibt, gibt es dafür individuell unterschiedliche Gründe und Hilfen. Schlaflos wird die Nacht für den, der sich beispielsweise nach einem üppigen Mahl zur Ruhe begibt. Wer kurz vor dem Schlafen noch Hunger hat, der sollte Milchprodukte in kleiner Menge zu sich nehmen. Alkohol stört ebenfalls einen erholsamen Schlaf. Der weit verbreitete Schlaftrunk hilft zwar beim Einschlafen, er ist aber auch für ein häufiges Aufwachen in der Nacht verantwortlich. Auch auf Zigaretten sollte verzichtet werden, denn Nikotin wirkt anregend.

Neben Genussmitteln ist Stress ein häufiger Auslöser für schlaflose Nächte. Die Gedanken kreisen immer weiter um berufliche oder familiäre Themen, unterschwelliger Ärger oder Kummer lässt einen nicht zur Ruhe kommen – zu wenig Zeit für sich selbst schafft innere Anspannungen, die den Schlaf stören. Wer Schwierigkeiten beim Einschlafen hat, der sollte sich kleine, entspannungsfördernde Schlafrituale angewöhnen. Etwa abends noch ein kurzes warmes Bad nehmen, eine Viertelstunde lesen oder das berühmte Glas warme Milch mit Honig trinken. Nicht zuletzt können pflanzliche Wirkstoffe in Tees oder Fertigarzneien das Einschlafen fördern; bekannt sind hierfür Baldrian und Hopfen, in vielen Fällen bewährt sich auch die Passionsblume.

Tipps für den gesunden Schlaf

• Die ideale Raumtemperatur beträgt 16 bis 18 Grad Celsius

• Faustregel für die ideale Matratzenlänge: ausgestreckter Körper plus 20 bis 30 Zentimeter

• Keine Zugluft, aber Frischluft

• Keine schweren Mahlzeiten vor dem Schlafen

• Auf Alkohol und Zigaretten verzichten

• Entspannende Rituale einführen

Wann ist ärztliche Hilfe erforderlich?
Wenn eine Schlafstörung trotz der genannten allgemeinen Maßnahmen oder einer homöopathischen Selbstmedikation über längere Zeit unverändert und regelmäßig fortbesteht, wird von einer weiteren Selbstbehandlung abgeraten. Es sollte dann zunächst eine Grunderkrankung diagnostiziert oder ausgeschlossen werden. Dies gilt vor allem dann, wenn aus der Schlaflosigkeit Folgeerscheinungen wie Konzentrationsstörungen, Einschränkungen der schulischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit, körperliche Begleitphänomene oder eine Depression resultieren.

Das passende homöopathische Arzneimittel
Eine Selbstbehandlung kann dann versucht werden, wenn die Symptome sehr deutlich sind und vielleicht auch eine mögliche Ursache benannt werden kann.

- Arnica: Der Betroffene findet nach schwerer, vielleicht ungewohnter körperlicher Überanstrengung nicht in den Schlaf hinein; er ist zu müde und erschöpft, um einschlafen zu können und verspürt vielleicht gleichzeitig noch muskelkaterartige Gliederschmerzen als Folge der Anstrengung. Manchmal hat er das Gefühl, als wäre die Matratze zu hart und er muss sich ständig eine neue oder bessere Schlafposition suchen.

- Ignatia: Schlaflosigkeit durch akuten Kummer, zum Beispiel Liebeskummer oder nach menschlicher Enttäuschung. Er hat das Gefühl, seine Ideale seien abrupt zerstört worden, er kann „es“ einfach nicht fassen, seufzt und stöhnt und leidet still vor sich hin und kann nicht mehr einschlafen. Auf der körperlichen Ebene stellt sich manchmal ein Kloßgefühl im Hals ein oder die Empfindung einer schweren Last, die auf den Brustkorb drückt.

- Nux vomica: Nach einem stressigen Tag und großer geistiger Anstrengung kann der Betroffene seine Gedanken nicht mehr abschalten, was das Einschlafen verhindert. Aber auch nach zu viel Kaffee, Alkohol oder Rauchen kann der Organismus des Betroffenen aufgewühlt sein. Wenn der Patient dann eingeschlafen ist, erwacht er häufig gegen 3 bis 4 Uhr in der Nacht und kann oft nicht wieder einschlafen, verspürt vielleicht Sodbrennen nach einer zu opulenten Abendmahlzeit. Am nächsten Morgen ist er dann gereizt, unausstehlich und überempfindlich gegen jede Störung.

- Argentum nitricum: Schlaflosigkeit durch Aufregung vor wichtigen Terminen oder Prüfungen. Es besteht die Befürchtung, man könne versagen, weil man sich vielleicht zu wenig vorbereitet habe; der Betroffene möchte dann mit Eltern oder Freunden sprechen und weckt diese womöglich auf. Oft tritt auch Durchfall auf, oder er fühlt sich zu warm im Bett und muss kühlere Stellen suchen.

Einnahme homöopathischer Arzneien bei akuten Beschwerden
Schon nach 15 Minuten sollte in akuten Fällen eine Verbesserung eintreten. Erst wenn sich nach anfänglicher Besserung kein weiterer Fortschritt zeigt, sollte das Mittel frühestens nach 15 Minuten wiederholt werden, beim dritten Mal frühestens nach 30 Minuten. Bei Bedarf bis zu viermal am Tag zu wiederholen. Die Wirkung jeder Gabe muss abgewartet werden. Die Globuli im Mund zergehen lassen. 15 Minuten vor und 15 Minuten nach der Gabe möglichst nichts essen und trinken. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) empfiehlt bei der Selbstbehandlung für alle homöopathischen Medikamente die Potenz C12. Eine Gabe sind 2-3 Globuli. Homöopathische Arzneimittel gibt es nur in Apotheken.

Ein Dossier zum Thema Schlafen finden Sie unter:
www.welt-der-homoeopathie.de

Quelle: „Homöopathie: Zeitschrift des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte, Ausgabe Winter 2009.

Foto: dak

Fit durch die Schwangerschaft

Globuli gegen Übelkeit und Co

Viele Frauen entdecken die Homöopathie während der Schwangerschaft. Die meisten Beschwerden, die in dieser Zeit auftreten, lassen sich sehr gut und vor allem ohne Nebenwirkungen für Mutter und Kind homöopathisch behandeln. Oft hilft bereits die Kenntnis von Hintergründen, warum Übelkeit oder Schmerzen auftreten. Dann kann auf Arzneimittel sogar ganz verzichtet werden.

DZVhÄ-Tipp:

Müssen in der Schwangerschaft besondere Regeln bei der Selbstmedikation beachtet werden?

In den ersten drei Monaten sollte mit Medikamenten, egal ob allopathisch oder homöopathisch, besonders vorsichtig und zurückhaltend umgegangen werden, da in dieser Phase der Schwangerschaft die Organe des wachsenden Kindes ausgebildet werden. Besonders niedrig potenzierte Arzneien, die auch noch toxische Wirkungen haben können, wie zum Beispiel Belladonna, Arsen oder Cuprum, können bei längerer Einnahme unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Deshalb empfehlen wir generell zur Selbstmedikation die Potenz C 12. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre Hebamme!

Lars B. Stange, 1. Vorsitzender des DZVhÄ, Allgemeinmedizin/Homöopathie

Die häufigsten Beschwerden

Mit dem Beginn der Schwangerschaft stellt sich der Körper auf die neue Situation ein und das ist nicht nur angenehm. Schwangerschaftshormone wie Östrogene, Gestagene oder das Humane Choriongonadotropin (HCG) werden produziert. Das HCG ist etwa für die Übelkeit verantwortlich, unter der dreiviertel aller Schwangeren in den ersten drei Monaten leiden. Im Laufe der Schwangerschaft kann es durch das zunehmende Gewicht zu Rückenschmerzen kommen, Hämorrhoiden können durch die verstärkte Durchblutung des Beckens zu Beschwerden führen.

- Magenbrennen: Da die Gebärmutter immer größer wird und auf die Organe im Bauch drückt, kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen und Sodbrennen auslösen. Deshalb ist es nicht ratsam, sich nach dem Essen hinzulegen, auch sollten eher kleinere Mahlzeiten zu sich genommen werden. Auf typisch Magensäure stimulierende Nahrungsmittel wie Kaffee, Alkohol und Nikotin sollte verzichtet werden. Viel Wasser trinken, da die Magensäure so verdünnt wird.

- Verstopfung: Aufgrund der hormonellen Veränderungen kann es zu Verstopfung kommen. Davon spricht man, wenn der Stuhl sehr hart ist und weniger als dreimal wöchentlich zur Toilette gegangen werden muss. Ballaststoffreiche Kost, bestehend aus Vollkorn, Leinsamen oder Weizenkleie und viel Obst, Salat und Gemüse sind zu empfehlen. Auch muss viel getrunken werden, mindestens sollten es zwei Liter pro Tag sein. Zu meiden sind: Schokolade, Kakao, Schwarztee, Bananen und Weißbrot.

- Wassereinlagerungen: Ein niedriger Eiweißspiegel im Blut kann Auslöser von Wassereinlagerungen sein. Wichtig ist eine eiweißreiche Ernährung, hilfreich können Stützstrümpfe sein. Treten Wassereinlagerungen sehr schnell auf und nimmt das Körpergewicht schnell zu, unbedingt ärztlichen Rat einholen.

- Übelkeit und Erbrechen: Um die morgendlichen Beschwerden zu reduzieren, hilft es, eine halbe Stunde vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen. Empfehlenswert sind häufige, kleine Mahlzeiten und viel Trinken zwischen den Mahlzeiten. Der Flüssigkeitsverlust muss ersetzt werden, am besten durch Kräuter- und Früchtetee oder eine warme Suppe. Übelkeit und Erbrechen müssen, wenn sie sehr heftig sind oder über mehrere Tage anhalten, immer ärztlich behandelt werden.

Die wichtigsten Mittel

Cocculus: Die Übelkeit wird durch Essensgerüche oder Gedanken ans Essen sowie durch äußere Bewegung (Schaukeln, Fahren im Wagen) ausgelöst. Der Appetit ist nicht beeinträchtigt. Begleitbeschwerden: Kopfschmerzen, Schwindel, ängstliche Stimmung.

Colchicum: Ähnlich wie bei Cocculus wird die Übelkeit durch Denken ans Essen, Essensgerüche – besonders Eier und Fisch oder andere starke Gerüche – ausgelöst. Starker Durst, kein Appetit. Im Magen wird ein Brennen oder eisige Kälte empfunden, der Bauch ist stark aufgetrieben. Verschlimmerung durch jede Bewegung, Besserung durch Ruhe und Wärme.

Nux vomica: Übelkeit wird ausgelöst durch zu viel Essen, üppige, fette Speisen, Alkohol und Zigaretten, aber auch manche Medikamente, seelische Überreizung, zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf. Der Magen verkrampft sich, es können Sodbrennen und das Gefühl wie von einem Stein auftreten. Der Gürtel muss gelockert werden. Besser wird die Übelkeit nach Erbrechen, die Krämpfe durch warme Auflagen und Ruhe. Begleitbeschwerden: Widerwille gegen Essen, schlechter Geschmack, Verstopfung, drückende Kopfschmerzen, ärgerliche, reizbare Stimmung.

Sepia: Es besteht eine Abneigung gegen Fleisch und Milch. Essensgerüche werden schlecht vertragen. Allgemein aber bessern Essen sowie das Liegen auf der rechten Seite. Auch körperliche Bewegung an frischer Luft tut gut.

Tabacum: Die Symptome sind wie nach einer starken Zigarette: Flauheit im Magen, sterbensübel, kalter Schweiß auf der Stirn. Typisch ist der Wunsch, den Bauch abzudecken oder zu entblößen.

Veratrum album: Gleichzeitig Erbrechen und Durchfall, mit starkem Schweiß, Kältegefühl und Ohnmachtsanfällen. Stuhl wie Reiswasser oder wie Spinat, scharf. Gewaltsames Erbrechen, mit grünlichem Schleim. Durst auf große Mengen, vor allem kalte Getränke. Begleitbeschwerden: Kalter Atem, kalter Stirnschweiß, kalte Nase.

Die richtige Dosierung

Nach 15 Minuten sollte in akuten Fällen eine Besserung eintreten. Erst wenn sich nach anfänglicher Besserung kein weiterer Fortschritt zeigt, sollte das Mittel frühestens nach 15 Minuten wiederholt werden, beim dritten Mal frühestens nach 30 Minuten. Bei Bedarf bis zu viermal am Tag wiederholen. Die Wirkung jeder Gabe abwarten. Die Globuli im Mund zergehen lassen. 15 Minuten vor und 15 Minuten nach der Gabe nichts essen und trinken. Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) empfiehlt bei der Selbstbehandlung für alle homöopathischen Medikamente die Potenz C12. Eine Gabe sind 2-3 Globuli. Homöopathische Arzneimittel gibt es nur in Apotheken.

Quelle: Zeitschrift „Homöopathie“ des Deutschen Zentralverbandes homöopathischer Ärzte, Ausgabe Frühjahr 2008

Ganzheitlicher Ansatz hilft den Patienten

Ergotherapie und tiergestützte Therapieverfahren

Die ergotherapeutische Behandlung umfasst ein breites Spektrum. Sie begleitet Menschen jeden Alters, das Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit des Klienten zu verbessern und seine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei spielt die Unterstützung in der jeweiligen Lebenssituation eine große Rolle. Kinder werden in ihrer schulischen Laufbahn unterstützt und auch ihre sozioemotionalen Fähigkeiten gefördert. Erwachsene in ihrem Arbeitsumfeld, Familie und Beruf. Angewandt werden sensomotorische, motorisch-funktionelle und psychisch-funktionelle Therapieverfahren und Hirnleistungstraining in Einzel- oder Gruppentherapie. Ergotherapeutische Behandlungen werden bei der notwendigen Indikation vom Arzt verschrieben, es handelt sich dabei um eine Krankenkassenleistung.

Tiergestützte Therapieverfahren

„Das Pferd – Spiegel unserer Seele“: Die wohltuende Wirkung des Pferdes auf den Menschen ist bekannt und anerkannt.  Diesen Effekt nutzt das therapeutische Reiten und sorgt für eine Linderung und Heilung psychosozialer Störungen und körperlicher Erkrankungen.

Beim therapeutischen Reiten werden die motorisch-funktionellen, sensomotorischen und psychisch-funktionellen Fähigkeiten gefördert. Die Konzentration verbessert sich, das Selbstbewusstsein wird gefestigt. Doch nicht nur das Reiten an sich, sondern auch der gesamte Umgang mit dem Pferd unterstützt die therapeutische Arbeit.

Der Hund  – als „bester Freund des Menschen“ – unterstützt gerade die Kinder in ihren sozioemotionalen Fähigkeiten. Unabhängig von der „Leistung“ des Kindes zeigt der Hund seine Freude und Anteilnahme, kuschelt und spielt. Aufgaben können gemeinsam gemeistert, neue Kontakte können zugelassen werden. Das Kind verbessert seine Eigen- und Fremdwahrnehmung, lernt Gefühle zuzulassen und Verantwortung zu übernehmen. Die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich, das Selbstbewusstsein wird gefördert.

Abnehmen durch Hypnose

Der intelligente Weg, sein Wohlfühlgewicht zu erreichen

Abnehmen durch Hypnose – auf diesem Weg haben sich schon viele dauerhaft von überflüssigen Pfunden befreit. Darüber hinaus stellt sich auch wieder eine innere Harmonie ein, die sich auf alle Lebensbereiche positiv auswirkt.

Eine Studie der Universität Tübingen bezeichnet Hypnose als den intelligenten Weg der Zukunft, sein Wohlfühlgewicht auf angenehme Art und Weise zu erreichen und es auch dauerhaft zu halten. Denn hierbei geht es nicht um eine Diät, sondern darum, falsche Essgewohnheiten, die sich im Unterbewussten verankert haben, zu verändern.

Es darf weiterhin alles gegessen werden, aber in Maßen. Und genau dieses rechte Maß ist verloren gegangen, es wird über den Bedarf  hinweg gegessen. Dazu kommt, dass man sich angewöhnt hat, aus Langeweile und Frust zu essen. Sich mit Essen zu belohnen, wenn die Seele anderweitig nicht auf ihre Kosten kommt. Schokolade statt Streicheleinheiten, doch das ist ein Teufelskreis, denn sobald die Schokolade gegessen ist, meldet sich das schlechte Gewissen, und um das zu besänftigen, muss mehr Schokolade her.

Dieses Fehlverhalten hat sich im Unterbewusstsein verfestigt und es fällt schwer, sich dagegen zur Wehr zu setzen, denn der Körper lässt sich nichts freiwillig wegnehmen.

Dauerhafte Veränderungen können nur über das Unterbewusstsein erfolgen, denn 90 Prozent unseres Denkens und Handelns werden vom Unterbewussten gesteuert.

In Hypnose ist es möglich, neue Verhaltensweisen ins Unterbewusstsein zu bringen und dieses neue Essverhalten anschließend auch gleich auf der inneren Bühne auszuprobieren um zu erleben, wie es funktioniert.

Hypnose ist Erlebnistherapie, und nichts ist so wirksam wie körperlich und seelisch erlebte Erfahrungen.

Zur Gewichtsreduktion ist eine leichte Trancetiefe völlig ausreichend, und die kann jeder erreichen. Wichtig ist nur, dass der Wille für Veränderungen da ist, denn in der Hypnose geschieht nichts gegen den eigenen Willen.

Gegen Stress für die Augen

Sehen muss man lernen – warum ganzheitliches Sehtraining hilft

Unsere Augen sind die heute am stärksten geforderten Sinnesorgane. Die visuelle Datenflut nimmt immer mehr zu und unsere heutigen Sehgewohnheiten beschränken sich oft auf den Bereich unter sechs Meter – ganz anders als von der Natur angelegt. Nicht nur klassische Funktionsstörungen entwickeln sich oft unter diesen einseitigen Belastungen, sondern es entstehen vielfach asthenopische Beschwerden wie Brennen, Rötungen, Flimmern, trockene Augen und Kopfschmerzen.

Sehstress und starre Sichtweisen, aber auch Gewohnheiten und Prägungen wirken sich auf die Sehkraft aus.

Auch wenn Sehen ein unbewusster Prozess ist, kann man diesen mit individuellem Sehtraining fördern und visuelle Defizite gezielt aufarbeiten.

Entspannung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Angenehme und wohltuende Übungen lassen sich einfach in den Alltag integrieren. Eine Steigerung des Allgemeinbefindens kann zur Folge sein, denn mit dem Sehen hängen auch viele andere Körperfunktionen zusammen wie z.B. der Gleichgewichtssinn, Orientierungsvermögen, Koordination, Motorik und Körperbewußtsein. Ganzheitliches Sehtraing beschäftigt sich nicht nur mit den Augen, sondern mit dem Prozess der Wahrnehmung. Sehen ist in vielschichtiger Weise mit Körper und Geist verbunden, denn Sehen ist mehr als scharfes Erkennen!

Selbstheilungskräfte anregen

Reflexzonentherapie am Fuß nach Hanne Marquardt

Die Behandlung des Menschen über seine Füße hat in vielen Kulturkreisen eine lange Tradition. Bei den Indianern Nord- und Mittelamerikas wurden jahrhundertelang die Füße bei verschiedenen Beschwerden behandelt und auch in Ägypten scheint die Behandlung der Füße bekannt gewesen zu sein, worauf die Darstellung einer Fußmassage hindeutet, die in einem altägyptischen Grabmal gefunden wurde. Inzwischen ist aus diesem alten Volkswissen eine ausgefeilte Therapie geworden, die viel mehr bewirken kann als eine einfache Fußmassage.

Die moderne Fußreflexzonentherapie hat ihre Anfänge im 19. Jahrhundert bei dem amerikanischen Arzt W. Fitzgerald und wurde anfangs therapeutisch, später auch vielfach zur Prävention oder als Wellness-Methode eingesetzt und fand weltweit Verbreitung.

Doch erst die deutsche Heilpraktikerin Hanne Marquardt hat die Fußreflexzonenmassage, die eher eine Wellness-Behandlung ist, zu einer echte Therapie, nämlich der „Reflexzonentherapie am Fuß“  (genannt RZF), ausgebaut. Ihr Name ist heute weltweit bekannt und untrennbar mit dieser Methode verbunden. In akribischer Arbeit hat sie die einzelnen Zonen an den Füßen genauer lokalisiert und die RZF erfolgreich als Behandlungsmethode von teils schweren Krankheitsbildern etabliert.

Der Fuß reflektiert in verkleinertem Maßstab den Zustand des gesamten Menschen. Über die gezielte Massage einzelner Reflexzonen kann man auf die zugeordneten Bereiche Einfluss nehmen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Der Schmerz in den Reflexzonen am Fuß dient dabei als Wegweiser zu den behandlungsbedürftigen Bereichen und macht dadurch die RZF zu einer ganzheitlichen Therapie, die regulativ oder ordnend den ganzen Körper beeinflusst anstatt nur das vordergründige Symptom zu behandeln. Die Reflexzonentherapie ähnelt dabei häufig einem Frühjahrsputz, die Ausscheidungsfunktionen des Körpers werden angeregt und die Erfahrungen zeigen, dass sich der Gesundheitszustand des Menschen in der Folge bessern und Beschwerden verschwinden können.

Gute Anwendungsbereiche für die RZF sind beispielsweise Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen, Störungen im Verdauungssystem, Menstruationsbeschwerden und Infektanfälligkeiten bei Kindern.

Die Ozon-Sauerstoff-Therapie

Der Risikofaktor Sauerstoffmangel

Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung leben, tagelang ohne Wasser, aber nur einige Minuten ohne Sauerstoff. Dieser Vergleich veranschaulicht drastisch die Bedeutung des Sauerstoffs für unseren Organismus: ohne Sauerstoff kein Leben!

Die vielfältigen negativen Auswirkungen unserer heutigen Zivilisation wie Bewegungsmangel, Fehl- und Überernährung, Umweltgifte und Überstress beeinflussen ab der zweiten Lebenshälfte die Sauerstoffaufnahme über die Lunge, den Sauerstofftransport im Herz-Kreislauf-System und die Sauerstoffverwertung in den Organen. Es kann zu einem allgemeinen Sauerstoffmangel im Organismus kommen.

Die durch den Sauerstoffmangel entstehenden Veränderungen im Organismus können durch eine Anreicherung intravenös entnommenen Blutes mit einem Ozon-Sauerstoffgemisch wieder rückgängig gemacht werden. Die Gefäßsituation verbessert sich, die Durchblutung und damit das Sauerstoffangebot normalisieren sich wieder.

Das Ozon verwandelt sich nach kurzer Zeit wieder in Sauerstoff. Aber die kurze Einwirkungszeit auf die roten Blutkörperchen reicht aus, um die Stoffwechselprozesse anzuregen und für eine bessere Sauerstoffversorgung in den Zellen zu sorgen. Damit erreicht der Organismus wieder über einen langen Zeitraum die Fähigkeit, alle Zellen ausreichend  mit Sauerstoff zu versorgen.

Eingesetzt wird eine Ozon-Therapie zur Verbesserung der arteriellen und venösen Durchblutung, d.h. zur Linderung von Gedächtnisschwäche, Ohrensausen, Angina pectoris, Schaufens-terkrankheit, chronischer Unterschenkelgeschwüre, zur Linderung körperlicher Erschöpfungszustände, Senkung der Häufigkeit und Stärke von Migräneanfällen und Besserung von Lungenerkrankungen wie chronischer Bronchitis und Asthma.

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