Mittwoch, 19.09.2018
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Rollläden sollten Widerstand leisten

lps/Du. Beim Einbau von Rollläden sollte auf eine hohe Widerstandsklasse geachtet werden. Foto: Wüstenrot

Mindestens Widerstandsklasse 2 ist erforderlich

lps/Du. auch Rollläden vor den Fenstern erschweren Einbrechern die Arbeit. Je höher dabei die Widerstandsklasse ist, desto länger muss ein Krimineller arbeiten, um durch das Fenster ins Haus zu gelangen.


Geprüfte einbruchhemmende Rollläden werden in sechs Widerstandsklassen (WK 1 bis WK 6) eingeteilt, wobei WK 6 für die höchste Widerstandsklasse steht. Empfehlenswert sind Rollläden ab der Widerstandsklasse WK 2. Um sicherzustellen, dass die produzierten einbruchhemmenden Rollläden auch wirklich gleichbleibend der Qualität des geprüften Rollladens entsprechen, unterliegt die Produktion einer laufenden Fremdüberwachung mit regelmäßigen Kontrollprüfungen. Erkennbar sind die bestandenen Prüfungen am Siegel der Zertifizierungsstellen ift Rosenheim oder VdS Schadensverhütung Köln.


Aber auch ein Rollladen der höchsten Widerstandsklasse kann seine Aufgabe nur dann erfüllen, wenn er fachgerecht eingebaut wurde. Zudem sollte auf die Aushändigung einer Montagebescheinigung bestanden werden.


Gängig sind mechanische Sicherungen wie ein Riegelverschluss, der den Rollladen gegen Hochstoßen absichert. Stabile Stäbe verhindern das Eindrücken. Eine stabile seitliche Führungsschiene sorgt dafür, dass der Behang nicht herausgerissen werden kann. Auch elektronisch kann der Rollladen gesichert werden. Programmierbare Zeitschaltuhren simulieren Anwesenheit und machen das Ausspionieren für unerbetene Gäste schwieriger.


Relativ neu auf dem Markt sind Näherungssicherungen: Registriert ein versteckt angebrachter Sensor eine verdächtige Bewegung durch Annähern einer Person, ergeht automatisch ein Schließbefehl an den Rollladen.


In der Widerstandsklasse I weisen die Bauteile nur einen Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt auf. WK 2 und WK 3 halten den Einbrecher dagegen bis zu fünf Minuten auf.

Alarmanlagen - Diebe werden gestört

lps/Du. Bei höheren Risiken bieten elektronische Sicherheitssysteme einen Zugewinn an Sicherheit und Komfort. Alarmanlagen sind das Herzstück des elektronischen Einbruchschutzes. Sie unterliegen je nach Anwendungszweck verschiedenen Normen und Richtlinien. Zu unterscheiden ist zwischen reinen Einbruchmeldeanlagen und Gefahrenwarnanlagen.


Die Einbruchmeldeanlage reagiert direkt auf unerwünschte Ein-dringlinge - entweder als interne, hörbare Signalwarnung an die Bewohner und den Einbrecher oder als lautlose Alarmweiterleitung an eine Notruf- und Serviceleitstelle. Einbruchmeldeanlagen nehmen dem Einbrecher die Zeit. Der "Krach" bei einem internen Alarm schreckt den Täter auf, so dass er den Einbruch voraussichtlich abbrechen wird. Eine lautlose Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst hilft, den Einbrecher zu schnappen. In etwa drei Viertel der Fälle, in denen ein Einbruch durch eine Alarmanlage mit sogenanntem "stillem Alarm" verhindert wurde, konnte der Täter von der Polizei dingfest gemacht werden.


Gefahrenwarnanlagen (GWA) melden nicht nur Einbrüche, sondern informieren darüber hinaus über den kompletten Sicherheits-zustand der Wohnung. Eine GWA warnt auch vor Rauchentwicklung, Gas- und Wasseraustritt. Sie kann auch per SMS Infos über den Zustand des Hauses an ein Handy senden.

Sicherheit bei Fenstern

lps/He. Spezielle Alarmsysteme sichern Fenster zuverlässig vor Einbrechern. Foto: WERU

Keine Chance für Einbrecher

lps/He. Einbrüche in Wohnhäuser am helllichten Tag sorgen derzeit wieder verstärkt für Schlagzeilen. Die dunklen Gestalten nutzen jede Gelegenheit, um Erd­geschoss-Fenster, Terrassen- und Balkontüren zu knacken.


Mit Alarmfenstern lässt sich so mancher Bruch verhindern:


Das System zum einfachen Nachrüsten von Holz- und Kunststofffenstern überwacht, schlägt Alarm und schreckt ab und kostet viel weniger als eine Alarmanlage. Der Fensteralarm kontrolliert die Position des Griffs, überwacht die Beschläge und bei Bedarf auch das Glas. Schon beim Versuch, von außen an Rahmen und Beschlag zu hebeln oder die Scheibe zu beschädigen ertönt ein extrem lauter und weithin hörbarer Alarmton. Der schreckt die Täter ab, Hausbewohner und Nachbarn werden sofort aufmerksam.


Der Fensteralarm lässt sich anstelle des vorhandenen Griffes problemlos auf Holz- und Kunststofffenster-Rahmen montieren und ist sofort einsatzbereit. In der Regel wird nur ein Kreuzschlitzschraubendreher benötigt. Der Wohnungsbesitzer braucht sich um nichts weiter zu kümmern – kein Programmieren, kein Scharfschalten, kein Fehlalarm durch falsche Bedienung, keine Verkabelung. Der Fensteralarm besitzt eine Batterie mit rund zwei Jahren Laufzeit. Nähert sich deren Ende deutet ein optisches und akustisches Signal auf den notwendigen Wechsel hin.


Zwei Leuchtdioden weisen den Wohnungsbesitzer auf den aktuellen Verschlusszustand des Fens­ters hin: Rotes Blinken zeigt an, dass das Fenster noch offen oder gekippt und das System nicht aktiv ist. Grünes Blinken signalisiert ein korrekt geschlossenes Fenster und den aktivierten Fensteralarm. Beide Leuchtzeichen erlöschen nach einiger Zeit, um z. B. nachts keine Störungen zu verursachen. Optional kann ein Glasbruchmelder ergänzt werden, der zusätzlich die Unversehrtheit der Scheiben überwacht.

Aluminium für Fenster

Einbruchhemmend und gut Isolierend

lps/He. Aluminium ist der Werk­stoff der Zukunft: Der vermehrte Einsatz von Aluminium als Material für Fenster, wie er in vielen europäischen Märkten bereits seit vielen Jahren vollzogen ist, setzt sich auch in Deutschland immer weiter fort. Das hochwertige, langlebige und wertbeständige Material ist in seiner Formbarkeit und Farbenvielfalt einmalig. Für viele Bauherren sind besonders die einheitliche Ansicht und die großen Glasformate von Alu­minium-Haustüren, Schiebetüren und Fenstern ein wesentlicher Grund, diesem Werkstoff ihr Vertrauen auszusprechen. Namhafte Hersteller haben durch ihre lang­jährigen Erfahrungen mit Alu­minium, gerade auch im Bereich von Betriebs-, Han­dels-, Verwaltungs- und Lagergebäuden sowie bei Gebäuden der öffentlichen Hand, eine hervorragende Kompetenz entwickelt. Denn hier gehen die Anforderungen an Belastbarkeit, Wertbeständigkeit und leichte Pflege direkt in die In­vestitionsrechnung ein. Die früher gängige Meinung, Aluminium habe Schwächen in der Wärmedämmung und leide unter Tauwasserbildung, ist seit langem widerlegt. Dank der thermischen Trennung der Aluminiumprofile durch isolierende Kunststoffstege können Aluminiumsysteme mit anderen Werkstoffen sehr gut mithalten.


Mit einem Uf-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des Fens­ters) von 1,4 werden durch das System AWS 75.SI (SI = Super Insolation) Wärmedämmwerte wie im Kunststoff- und Holzbereich erreicht. Auch in punkto Sicherheit bietet Aluminium beste Möglichkeiten, Hab und Gut zu schützen. Höhere Widerstandsklassen sind einbruchhemmend sowie durchschusssicher.

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