Böhme Zeitung
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Keine Angst vor Eis und Schnee

lps/Gg. Bei dieser Witterung gilt höchste Aufmerksamkeit. Foto: djd/Continental

Kleine Vorbereitungen erleichtern die Fahrt im Winter


lps/Gg. Selbst sind Mann und Frau, diese alte Weisheit gilt auch für den fahrbaren Untersatz in der dunklen Jahreszeit. Bevor uns morgens der erste Nachtfrost mit einem Raureifüberzug am Fahrzeug überrascht, kann man mit ein wenig Zeitaufwand dafür Vorsorge treffen, dass die Fahrt trotzdem recht bald beginnt.


Sobald im Wetterbericht eisige Temperaturen angekündigt werden, sollten einige Grundsätze beherzigt werden: Je nach eigenem Talent oder Fertigkeiten sind fundamentale, aber auch banale Tätigkeiten in weniger als einer Stunde erledigt.


Zunächst sollten die Türschlösser mit einem dafür speziellen Öl geschützt werden. Diese Substanz wird im entsprechenden Zubehörhandel in kleinen Fläschchen angeboten. Ein paar Tropfen für jeden Schlüsselschlitz reichen in aller Regel völlig aus. Auf keinen Fall sollte man, sofern vorhanden, das Kofferraumschloss vergessen. Danach müssen alle Schlösser einige Male geschlossen werden, damit sich das Öl im Inneren gut verteilen kann. Sofern etwas zuviel Öl verwendet worden ist und aus dem Schlitz austritt, kann dieses problemlos mit einem Tuch vom Lack entfernt werden. Mit dieser Aktion hat man die Fahrzeugschlösser winterfest gemacht. Feuchtigkeit von Eis und Schnee oder auch Wasser aus der Waschstrasse werden dann den Schließvorrichtungen in Verbindung mit Temperaturen von unter null Grad nichts mehr anhaben.

Flüssiges im Auto

lps/Gg. Die Füllöffnungen sind meistens leicht zugänglich. Foto: Opel

Das sollte kontrolliert werden


lps/Gg. Wer jetzt an etwas Hochprozentiges zum Trinken glaubt, der irrt. Gedacht ist nicht an Punsch oder Glühwein nach einem ausgiebigen Spaziergang in einer verschneiten Winterlandschaft. Vielmehr sind es die flüssigen Betriebs- und Hilfsstoffe in den Kraftfahrzeugen. Auch diese sollten vor dem Winter unbedingt kontrolliert, ergänzt oder ausgetauscht werden, damit es bei Frost keine bösen Überraschungen gibt.


Während im Sommer ein Spritzer von einem herkömmlichen Spülmittel für die Scheibenwaschanlage völlig ausreichend ist, benötigt man im Winter einen Zusatz, der die Reinigungsflüssigkeit vor dem Einfrieren bewahrt. Diese Gefrierschutzmittel bekommt man im Zubehörhandel, in Baumärkten oder an Tankstellen. Sehr wichtig ist die Kühlflüssigkeit des Motors. Diese enthält schon nach Auslieferung einen Frostschutz. Durch Kühlwasserverlust, der mit Wasser ausgeglichen wurde, können dann nicht mehr die erforderlichen Werte aufgewiesen werden, so dass die Gefahr von gravierenden Motorschäden besteht. Deshalb sollte man den Wert der Kühlflüssigkeit in einer Werkstatt prüfen lassen.


Auch beim Motorenöl lohnt sich eine Kontrolle. Zunächst ist die Füllmenge festzustellen und ggf. aufzufüllen. In der Bedienungsanleitung des Herstellers finden sie die Wechselintervalle. Um den Motor zu schonen, sollten diese eingehalten werden.


Wer nicht regelmäßig fachgerechte Werkstattinspektionen durchführen lässt, vergisst möglicherweise auch einmal die Bremsflüssigkeit zu prüfen. Auch hier gilt zunächst ein Blick auf die Füllmenge. Gleichzeitig müsste aber bedacht werden, dass als Faustregel gilt, diese einmal jährlich von einem Fachbetrieb erneuern zu lassen. Unter Umständen könnte sich Kondenswasser im Leitungssystem gebildet haben, das die Bremswirkung deutlich vermindert.

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Sicher durch Herbst und Winter