Sonntag, 23.09.2018
Homepage » Ratgeber » Vorsorge und Kapital

Eigenheim als Geldanlage Sicher bei Selbstnutzung

lps/Cb. Krisensichere Geldanlage: Bau oder Erwerb eines Eigenheims Foto: Busche

lps/Cb. Trotz gestiegener Mobilität ist ein Häuschen mit Garten immer noch das beliebteste Lebensziel der Deutschen. Die Vorstellung, in den eigenen vier Wänden zu wohnen und dem Vermieter Lebewohl sagen zu können, ist vielfach attraktiver
als eine in Zeiten niedriger Zinsen nur sehr langsam wachsende Summe auf dem Bankkonto oder Depot. Die damit verbundene Bereitschaft, Konsum einzuschränken, hat die Politik dazu bewogen, Bausparen in die bestehenden Förderprogramme aufzunehmen. Der Vorteil für junge Bausparer ist aber weniger der Willkommensbonus von 200 Euro, den Früheinsteiger unter 25 Jahren abgreifen können. Es ist die Flexibilität, denn wer per Wohn-Riester in den Verein der Häuslebauer aufsteigt, ist nicht festgelegt. Er/sie kann sein Riester-Vermögen später auch in Rentenzahlungen ummünzen. Grundsätzlich gibt es beim Wohnungskauf zwei Phasen. In der ersten Phase wird das Eigenkapital zusammengetragen, das dann zusammen mit den Fremdmitteln den Kauf oder Bau erst ermöglicht. Wie wichtig es ist, schon einen Anteil eigenen Vermögens in die Finanzierung seines Wunsch-Domizils einzubringen, zeigt sich an der nun über zwei Jahre anhaltenden Krise. Hausbesitzer in Großbritannien oder den USA haben „notleidende“ Kredite, weil sie ihre Verträge mit äußerst wenig Eigenkapital im Rücken unterschrieben haben. Sobald Zins und Tilgung ausbleiben, handelt die Bank. Diese kann den Kredit im Extremfall abschreiben, weil der Puffer an Eigenmitteln fehlt.

Private Renten-Vorsorge

Staat unterstützt "Riester-Rente"

lps/Du. Die Riesterrente ist eine aus einer Steuerreform des Arbeitsministers Walter Riester hervorgegangene Form der privaten Altersvorsorge, bei der sich jeder Bundesbürger einen Zuschuss durch den Staat sichern kann. Vielfach wird gefragt, wie sinnvoll der Abschluss einer solchen Versicherung sein mag. Allerorts hört man darauf nur die Antwort, dass der Zuschuss durch den Staat einzigartig ist, da bis zur Hälfte der Versicherungsgebühr übernommen werden kann. Die andere Hälfte hat natürlich der Versicherte zu zahlen, und zwar an die Versicherung.


Es braucht sich also niemand zu wundern, dass die Versicherungen ordentlich an den schon in Takt gebrachten Werbetrommeln rühren. Die Riesterrente ist unter den Instituten hart umkämpftes Geschäft.


Das soll dem Verbraucher nur recht sein, denn ein umkämpfter Markt ist auch ein lebendiger und hat für den aufmerksamen Käufer immer ein gutes Angebot parat. Wer also plant auf den „Riesterzug“ aufzuspringen, der wird um einen Riesterrenten-Vergleich nicht herumkommen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, quantitativ zu denken und eine möglichst große Anzahl von Angebotsvergleichen bei der endgültigen Entscheidung mit einzubeziehen, da die Angebote stark variieren.


Der Vergleich ist nicht nötig betreffs der Riesterrente allein, das Angebot durch den Staat bleibt nämlich konstant.

Immer verfügbar mit guten Konditionen Tagesgeld als flexible Geldanlage

lps/Du. Auf einem Tagesgeldkonto bringen die Münzen mehr ein als in einem Sammelalbum. Foto: Marfis75

Ilps/Du. Etwa um die Jahrtausendwende herum wurde deutschen Anlegern von einem Discountbroker erstmals ein Tagesgeldkonto angeboten. Die Einlagen auf diesen damals wie heute als Instrument zur Neukundenakquise eingesetzten Produkten zeichnen sich durch ihre tägliche Verfügbarkeit ebenso aus wie durch überdurchschnittlich hohe Zinsen, was sie im Unterschied zum alten Sparbuch interessant macht.


Tagesgeld wird heute von konservativen Anlegern als Basisinvestment genutzt. Die Banken versprechen neuen Kunden dabei nicht nur attraktive Zinssätze, die denen von Festgeldanlagen oft deutlich überlegen sind, sondern locken darüber hinaus schon beinahe traditionell mit einem Willkommensbonus. So können sich Bankkunden über Tankgutscheine wie auch über kostenlose Zeitschriftenabonnements freuen.


Wie viel mit Tagesgeld zu verdienen ist, hängt stark von der jeweiligen Bank ab. Grundsätzlich offerieren Direktbanken die höchsten Zinsen. In der gegenwärtigen Marktsituation sind durchaus drei Prozent Zinsen im Jahr realistisch. Die Erträge werden dabei nicht durch Gebühren und Spesen geschmälert – sowohl die Einrichtung als auch die spätere Unterhaltung eines Tagesgeldkontos ist bei nahezu sämtlichen Kreditinstituten kostenfrei.


Wer stets die besten Konditionen in Anspruch nehmen möchte, der führt regelmäßig einen Tagesgeldvergleich durch und sucht nach den besten Angeboten. Hierbei sind auch die „Willkommensgrüße“ als Rendite einzurechnen.


Tagesgeld wird selten separat, sondern meist in Verbindung mit einem Wertpapierdepot angeboten. Dieses ist grundsätzlich ebenfalls kostenfrei. Über ein Verrechnungskonto können Anleger ihr Kapital zwischen Tagesgeld- und Depotkonto hin und her buchen, wobei darauf zu achten ist, dass auf dem Buchungskonto meist deutlich geringere Zinssätze gelten.

Rentenfonds

Nicht alle sind spekulativ

lps/Cb. Die Kurse der Euro-Rentenfonds sind trotz der durch Griechenland und internationale Spekulationen ausgelösten Krise in der EU erstaunlich stabil. Griechische Anleihen spielen in diesem Segment keine prominente Rolle. Selbst Kursverluste bei den anderen unsicheren Kantonisten Spanien, Portugal und Irland konnten die Fonds, die viele Anleger als risikoärmere Investitionen in ihr Portfolio aufgenommen haben, bisher kaum ins Wanken bringen.


Die Stiftung Warentest hat börsennotierte Rentenfonds untersucht und kommt zu einem solchen Ergebnis, abrufbar unter www.test.de. Die begutachteten Renten-Indexfonds beziehen sich auf Indizes, die Staatsanleihen von Euroländern enthalten. Darin werden die "Kellerkinder" im Euroraum unterschiedlich gewichtet. Nicht einmal solche Fonds mit größerem Anteil an Risiko-EU-Ländern stehen ständig im Minus. Trotz des von den führenden EU-Staaten auf den Weg gebrachten Rettungspakets kann aber auch nicht mit Sicherheit vorausgesagt werden, ob die Kurse stabil bleiben.


Ein sicherer Tipp bleiben Rentenfonds, die nur in den „Nettozahlerländern“ wie Deutschland oder Österreich investieren. Sie sind in diesen Zeiten Gewinner am Rentenmarkt und haben im Kurs zugelegt. Hier sollte man prüfen, ob die Renditen den Einstieg rechtfertigen.

Diese Unternehmen empfehlen sich:

Vorsorge und Kapital


Softlink


Sozial

Sudoku

 
 

Kleinanzeigen