Böhme Zeitung
Homepage » Ratgeber » Wir heiraten

Die perfekte Braut

lps/Pb. Für viele Frauen ist das Brautkleid zur Hochzeit ein Muss. Bei einem großen Spektakel sollten Blumenmädchen und Trauzeugen mit ihrer Garderobe harmonieren. Foto: daniel stricker/pixelio.de

Farbe und Styling von Kopf bis Fuß

lps/Pb. Für viele der Höhepunkt einer Hochzeit: Der Auftritt der Braut in ihrem Hochzeitskleid. Für die künftige Ehefrau ist somit die Wahl für das richtige Outfit eine wichtige Entscheidung. Man sollte sich dabei durchaus vom eigenen Geschmack und den modischen Vorstellungen leiten lassen. Wer die klassische Note und das strahlende Weiß bevorzugt, findet professionelle Beratung und Auswahl zum Beispiel bei Hochzeitsausstattern.

Brautkleider gibt es aber auch in dunkleren Abstufungen, champagner oder beige. Wer es gewagter will, kann auf Goldtöne zurückgreifen. Im Trend liegen farbig-bedruckte Varianten. Rot ist etwas für die mutige Braut, das rosafarbene Kleid wirkt frisch und verliebt. In diesen Farben umschmeicheln ebenso Kostüme in verschiedenen Stilrichtungen je nach Wunsch elegant, schlicht oder keck. Ein Hochzeitskleid kann im Übrigen auch die eine oder andere Problemzone kaschieren. Vor allem Rüschen, Schleifen oder Raffungen eignen sich dazu, galant über ein paar Pfunde hinwegzutäuschen. Nicht selten gehört ein Schleier zum Kleid. Fachgeschäfte haben ein breites Angebot und Tipps inklusive. Soll es ein Designer-Kleid sein, können alle Vorteile einer exklusiven Boutique genossen werden. Die passenden Schuhe kann man meist in den gleichen Geschäften kaufen. Sie werden zum Outfit modisch ergänzt. Dazu kommt noch der Brauch von etwas Neuem, Alten, etwas Geliehenem sowie Blauem, das sich an der Kleidung der Braut wieder finden soll. Die Klassiker sind dabei das blaue Strumpfband, der Erbschmuck von der Großmutter und ein besticktes Taschentuch zum Beispiel von einer Freundin. Wenn alles perfekt aufeinander abgestimmt und nach ihren Wünschen ist, kann sich jede Braut schön und vor allem wohl fühlen an ihrem wichtigen Tag im Leben.

Bräuche zur Hochzeit

lps/Pb. Zum Showteil organisiert: der Sägebock. Foto: Karl-Heinz Laube/pixelio.de

lps/Pb. Strumpfband, Blumenkinder oder Reis werfen gehören zu den Hochzeitsbräuchen. Da die Ehe eine lange Tradition hat, haben sich bestimmte Rituale zum festen Bestandteil der Feierlichkeiten entwickelt. Historisch gesehen sollen sie das Brautpaar vor bösen Geistern und Unheil schützen. Außerdem stehen sie unter anderem für Liebe, Treue oder Gesundheit. Heutzutage werden sie gepflegt, weil sie eine nette Einlage in der Zeremonie darstellen.

Einige Beispiele: Das Zersägen eines Baumstammes symbolisiert die Gleichberechtigung in der Ehe. Für einen harmonischen Zusammenhalt soll das gemeinsame Zerschneiden der Hochzeitstorte sorgen. Der weiße Brautschleier stand ursprünglich für die Jungfräulichkeit der Braut. Um Mitternacht abgenommen, war sie dann Ehefrau.

Der geworfene Brautstrauß soll angeblich von derjenigen gefangen werden, die als nächste geehelicht wird. Wenn die Braut ein kleines Geldstück in ihrem Schuh versteckt, soll das Geld in der Ehe nicht ausgehen. Beschützend trägt der Bräutigam seine Vermählte über die Schwelle, damit sie nicht mit dunklen Mächten in Berührung kommt. Die Entführung der Braut während der Hochzeitsfeier liegt im Trend. Beim Auslösen muss der Bräutigam drei Wünsche der Braut erfüllen. Heutzutage zum Beispiel vier Wochen Geschirr spülen oder Wäsche waschen.

Durch das Werfen von Reis sollen das Glück störende Geister vertrieben werden, Kindersegen und Reichtum kommen als Wünsche dazu. Aber aufgepasst! Wer diesen Brauch ausführt, kann Probleme wegen des Saubermachens bekommen...

Der schönste Tag im Leben

lps/Pb. Damit die Organisation des Hochzeitsfestes nicht zur Belastung wird, engagieren viele Brautleute einen Weddingplaner. Dieser führt auf den richtigen Weg. Foto: Peter von Bechen / pixelio.de

Richtige Planung für die perfekte Feier

lps/Pb. Viele Mädchen träumen davon, Prinzessin zu sein. Hält aber nicht gerade ein echter Prinz um die Hand an, ist das wohl nur schwer zu realisieren. Doch mit einer wirklichen Traumhochzeit kann der Wunsch zumindest als Prinzessin für einen Tag erfüllt werden. Zu einem solchen perfekten Fest gehört natürlich die richtige Planung. Aber nicht selten sind die zukünftigen Eheleute gerade damit etwas überfordert. Denn die Flugzeuge im Bauch, die Gedanken an Traumkleid und perfekten Anzug, überhaupt die ganze Aufregung vor dem Fest können es an Konzentration für Gästelisten, Einladungskarten, Dekoration, Speisenfolge oder Tischordnung mangeln lassen. Deshalb vertrauen sich heutzutage Brautpaare dem Profi an: dem so genannten Weddingplaner, dem Hochzeitsgestalter. Er übernimmt für die künftigen Eheleute die Planung der Feier, unterbreitet Vorschläge und organisiert professionell das Fest der Feste. Die Angebotspalette ist weit gefächert und reicht vom ersten Beratungsgespräch bis zur kompletten Organisation. Nach den Wünschen und Vorstellungen der Heiratswilligen wird in der Regel ein Konzept sowie die dazugehörige Kalkulation erstellt. Darauf basierend entsteht das Hochzeitsdrehbuch mit Checkliste. Der Profi organisiert und koordiniert sämtliche Dienstleistungen in Vorbereitung und Durchführung des Hochzeitsfestes. Ein Weddingplaner ist für eine Traumhochzeit vor allem mit vielen Gästen eine Möglichkeit, den Tag des Ja-Wortes zu einem einzigartigen werden zu lassen.

Zur Hochzeit aufgetischt

lps/Pb. Das Anschneiden der Torte zählt zweifellos zu den Höhepunkten eines Hochzeitsfestes. Dieser Akt sollte die Krönung des Buffets oder einer Tafel sein. Foto: Lizzy Tewordt/pixelio.de

Menü oder Buffet ist oft die Frage

lps/Pb. Da die Liebe wie man weiß, auch durch den Magen geht, kommt dem Hochzeitsessen eine besondere Bedeutung zu. Hier wird die Frage auf den Plan gerufen, ob man sich für ein vielfältiges Buffet, mit optisch einladend präsentierten warmen und kalten Speisen, oder ein klassisches Menü entscheidet. Dieser Höhepunkt der Feier sollte im Einklang mit der Lokalität stehen. Zu einer Hochzeit auf dem Bauerhof passt sicher eher eine rustikale Speisengestaltung, im Festsaal eines Schlosses ist das elegante Menü nahezu ein Muss. Dies kann sich über drei oder vier Gänge gestalten.

Auf das Essen abgestimmte Getränke wie Weine oder auch Bier verstehen sich von selbst. An einen Aperitif sollte ebenso gedacht werden. Eine Alternative ist, sich für beide Varianten zu entscheiden. Bei dieser Mischform werden einige Speisen serviert und andere als Buffet angeboten. Am Nachmittag wird meist Kaffee und Kuchen angeboten. Manche Lokale erlauben, den Selbstgebackenen mitzubringen. Wer sich unsicher ist und in Räumlichkeiten ohne Fachpersonal feiert, sollte vorab Experten wie einen Weddingplaner oder den zuständigen Catering-Service zu Rate ziehen. Wenn viele Reden und Showeinlagen vorgesehen sind, kann ein Menü zudem diese Planung erleichtern und das Brautpaar hat Zeit zur Entspannung. Da bei einer Hochzeit zumeist bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird, empfiehlt es sich, kurz vor Mitternacht noch einmal eine kleine Mahlzeit zu servieren. Eine Art Mitternachtssnack mit kalten Platten und etwas Suppe. Weiterhin kann das Kuchenbuffet vom Nachmittag aufgefrischt und mit angeboten werden, da vielleicht der eine oder andere einen Kaffee oder Espresso trinken möchte. So können Hochzeitspaar wie ihre Gäste wieder gestärkt das Tanzbein schwingen.

Diese Unternehmen empfehlen sich:

Wir heiraten