Donnerstag, 20.09.2018
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"Die Sonne macht's"

Gratiswärme von der Sonne und selbst erzeugter Solarstrom

Solarthermie und Photovoltaik stehen im Mittelpunkt der Woche der Sonne: Warum nicht die Sonne für die Warmwassergewinnung nutzen oder Strom auf dem eigenen Dach erzeugen? Die Sonne bietet viele Möglichkeiten, Energie zu gewinnen, und das klimafreundlich. Für jeden, der jetzt über die Modernisierung seiner Energieversorgung und eine Umrüstung auf Solartechnik nachdenkt, bietet die Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai mit bundesweit stattfindenden Veranstaltungen Informationen vom Solarfachmann.  Wenn der regelmäßige Blick auf die Energiekostenabrechnung fällt, sind die Gründe für hohe Kosten meist schnell gefunden. Veraltete Heizungsanlagen verbrauchen viel Energie und sind kaum effizient. Eine eigene Solarwärmeanlage auf dem Dach ist eine kostengünstige und klimafreundliche Alternative. Hausbesitzer können mit Solarenergie aber nicht nur heizen, sondern auch zu Stromerzeugern werden. Ob der Strom aus der eigenen Solarstromanlage selbst verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist wird, bleibt dabei dem Besitzer überlassen. Beides lohnt sich, denn durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird nicht nur die Solarstromeinspeisung fest vergütet, sondern erstmals seit 2009 auch der Eigenverbrauch staatlich gefördert. Der Einsatz von Sonnenenergie ist damit nicht nur klimafreundlich, sondern auch lukrativ.
Jeder, der über eine Umrüstung seiner Heizungsanlage oder die Installation einer Solarstromanlage nachdenkt, kann sich auf der Woche der Sonne vom 1. bis 9. Mai Anregungen holen. Die Solar-Kampagne bietet bundesweit mit Solarberatertagen, Solarfesten, Tagen der offenen Tür bei Handwerksbetrieben und Anlagenbesitzern ein großes Informationsangebot rund um die Solarenergie. Von der Finanzierung bis zur Montage der eigenen Solaranlage: Die vielfältigen Veranstaltungen bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich ein Bild über das Potenzial der Solarenergie zu machen.

Auf der Internetseite der Solar-Kampagne gibt es weitere Informationen rund um die Energie aus der Sonne. Im Veranstaltungskalender finden sind die Veranstaltungen in der Region aufgelistet: www.woche-der-sonne.de

Änderung der Förderung

Mit Blick auf die Solarförderung hat die Koalition Änderungen beschlossen. So soll die Förderung bei Hausdachanlagen zum 1. Juli um 16 Prozent, auf Freiflächen um 15 Prozent und auf Konversionsflächen um 11 Prozent gekürzt werden. Für selbst verbrauchten Dachstrom erhöht sich der Bonus nicht mehr generell von 3,6 auf 8 Cent je Kilowattstunde, sondern nur für den Teil der Jahres-Stromerzeugung, der 30 Prozent überschreitet. Dies gilt für Anlagen bis 500 Kilowatt.

Wärmekosten sparen mit Solarenergie

Heizung und Warmwasserbereitung machen durchschnittlich rund 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushaltes aus. Eine elegante Möglichkeit, Energiekosten einzusparen, ist die Nutzung von Sonnenenergie.

Solarkollektoranlagen zur Heizungsunterstützung und für die Warmwasserbereitung kommen in immer breiterem Umfang zum Einsatz: Allein in Deutschland waren bis 2008 rund 11 Millionen Quadratmeter Kollektorfläche installiert. 2001 waren es noch rund 4,2 Millionen.

Mit einer Anlage üblicher Größe – also 1 bis 2 m? Kollektorfläche pro zu versorgender Person – lässt sich der Trinkwasserwärmebedarf von Mai bis September fast vollständig decken. Auf diese Weise lassen sich jährlich etwa 60 Prozent der für die Trinkwassererwärmung notwendigen Energie einsparen. Für eine sinnvolle Heizungsunterstützung sind größere Kollektorflächen notwendig.

Als ergänzende Heizsystemeeignen sich Brennwertgeräte, Pelletheizungen oder Wärmepumpen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad sowie vergleichsweise geringe Emissionen aus. Brennwertgeräte nutzen den Brennstoff mit einer besonders hohen Effizienz, Pelletheizungen nutzen mit Holz einen nachwachsenden Rohstoff und Wärmepumpen entziehen der Umgebung – wie z. B. dem Erdreich – einen Teil der Wärme. Der günstigste Zeitpunkt für die Installation einer Solarwärmeanlage liegt in der Neubauphase eines Gebäudes. In der Regel können dabei etwa 20 Prozent jener Kosten eingespart werden, die bei einem nachträglichen Einbau anfallen würden. Soll ein bereits bestehendes Gebäude mit einer Solaranlage ausgerüstet werden, bieten sich eine anstehende Heizungsmodernisierung oder Dachsanierung an. Für eine solche Ein- oder Umbaumaßnahme ist in Deutschland in der Regel keine spezielle Baugenehmigung erforderlich.

Die Installation einer neuen Solarkollektoranlage und auch die Erweiterung eines bestehenden Systems können auf Antrag staatlich gefördert werden, wobei unterschiedliche Fördersätze zur Anwendung kommen – je nachdem, ob nur Warmwasser bereitet oder auch zusätzlich die Heizung unterstützt wird.
Quelle: dena

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