Freitag, 16.11.2018
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Wärme aus dem Wald

lps/Cb. Lagerung von Scheitholz Foto: Busche

Zentralheizung mit Holz

lps/Cb. Es sieht urgemütlich aus und wärmt die unmittelbare Umgebung, aber zur Wohnraumheizung eines ganzen Hauses reicht ein freundlich prasselndes Kaminfeuer nicht aus. Wer Holz als ökologische Heizalternative in Betracht zieht, sollte auf moderne Zentralheizungen setzen. Scheitholz-Vergaserkessel zeichnen sich durch eine sehr gleichmäßige Verbrennung bei niedrigen Emissionswerten aus. Viel Handarbeit bedeutet jedoch das Lagern des Brennstoffs. Auch das Nachlegen der Scheite geht nicht automatisch vonstatten. Inzwischen sind die Füllräume der Kessel aber größer, und damit braucht man auch in Kälteperioden nur alle acht bis zwölf Stunden nachzulegen. In Übergangszeiten der Heizperiode reicht ein Nachlegen alle zwei Tage. Holzvergaserkessel gibt es ab 8000 Euro, für den dazugehörigen Pufferspeicher sind noch weitere 2000 fällig. Einen höheren Heizwert als Scheitholz haben Holzpellets, aufgrund ihrer Verdichtung und ihrer einheitlichen Größe. Der entsprechende Kessel erkennt automatisch den Heizbedarf und führt die Pellets dem Brenner zu.


Wie beim Scheitholz benötigt man für die Lagerung der Pellets allerdings Platz. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus braucht einen Lagerraum von etwa 15 Kubikmeter. Pellet-Zentralheizungen gibt es halbautomatisch oder vollautomatisch. Bei der vollautomatischen Version werden die Pellets durch Ansaugung und Förderschnecke zum Kessel transportiert. Pelletheizungen sind schon für weniger als 10000 Euro zu haben.

Energiesparen im eigenen Zuhause

lps/Bo. Ein Mini-Blockheizkraftwerk senkt die Energiekosten. Foto: BHW Bausparkasse/Senertec

Sparideen für die Heizung

lps/Bo. Mit einer umfassenden Sanierung, guter Dämmung und neuer Heizung lässt sich fast jeder Altbau in ein modernes Effizienzhaus verwandeln. Aber auch kleine Maßnahmen helfen, die Heiz- und Stromkosten zu senken und die Umwelt zu entlasten.
Damit die Heizanlage effektiv arbeitet, sollte man sie regelmäßig von einem Fachmann warten lassen. Viele Heizungsinstallateure bieten einen standardisierten Check an. Er gibt Auskunft über Optimierungsmöglichkeiten und sagt, ob ein Kesseltausch sinnvoll ist. Oft hilft auch ein Austausch der Heizungspumpe. Die elektrisch betriebenen Umwälzpumpen in der Heizung sind oft der größte Stromverbraucher im Haus. Mit hocheffizienten Heizungspumpen kann man gegenüber älteren Standardmodellen bis zu 80 Prozent Strom sparen. Eine größere Investition ist die Umrüstung der Heizung. Ein Gas- oder Ölkessel, der schon 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel hat, verfügt über deutlich schlechtere Wirkungsgrade als moderne Brennwertheizungen, die den eingesetzten Brennstoff nahezu vollständig in nutzbare Heizwärme umsetzen. Mit einem Austausch des alten Kessels lässt sich daher rund ein Viertel der Heizkosten sparen.


Heizungsrohre sollen nicht den Keller heizen. Dämmstoff-Schläuche aus Schaumstoff, die einfach über die Rohre gestülpt werden, können hier Abhilfe schaffen. Eine gute Idee ist auch ein Pufferspeicher, in dem die Wärme gesammelt wird. Nicht benötigte Wärme kann hier gespeichert werden.

Strom vom Fixstern

lps/Bo. Solarkollektoren sind auch ein attraktives Gestaltungselement. Foto: BHW Bausparkasse/Wagner & Co.

Solaranlagen

lps/Cb. Mit den Strahlen der Sonne trifft in nur 20 Minuten so viel Energie auf die Erde, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. In Deutschland hat die Solarbranche einen rasanten Aufschwung genommen. Die meiste Sonnenenergie steht allerdings dann zur Verfügung, wenn die Verbraucher nicht heizen müssen – im Sommer. Dafür schafft eine Solaranlage das warme Wasser für Bad, Dusche und Küche meist ohne Hilfe. Die Basisheizung, beispielsweise ein Pelletkessel oder eine Wärmepumpe, kann somit im Sommer komplett Pause machen. Während der übrigen Zeit im Jahr wärmen die Sonnenkollektoren das Wasser vor. Eine Solaranlage für einen 4-Personen-Haushalt mit einer Kollektorfläche zwischen 6 und 8 Quadratmetern ist einschließlich Installation für 4000 bis 6000 Euro zu haben. Dafür spart sie über die Hälfte der Energie, die zur Erwärmung des Trinkwassers notwendig ist. Größere Anlagen können in gut gedämmten Häusern die Heizung unterstützen. Sie arbeiten besonders effektiv mit Brennwertsystemen sowie mit Fußbodenheizungen, weil hier nur „lauwarmes“ Wasser benötigt wird. Insgesamt können sie rund 20 Prozent der jährlich nötigen Heizenergie abdecken. Herzstück einer Solaranlage ist der Warmwasserspeicher. Er liefert auch nachts und bei schlechtem Wetter warmes Wasser.

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