Dienstag, 25.09.2018
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Laminat weiter gefragt

lps/Du. Klicklaminat gibt es unter anderem als Imitat von Holz und Steinen. Die Auswahl ist riesig. Foto: K. Sprengler/kitub

Optik und Robustheit stimmen

lps/Du. Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich bei der Renovierung der eigenen Wohnung und auch bei vermieteten Räumen für den Einsatz von Laminat. Es besteht aus ökologisch unbedenklichem Material, ist relativ preiswert und lässt sich durch Klicksysteme auch von Laien mit etwas Geschick verlegen.


Viele Menschen schauen nicht mehr nur nach der Optik. Strapazierfähigkeit, Langlebigkeit, ökologische Aspekte und der Preis sind weitere Kriterien. Durch die glatte Oberfläche ist Laminat sehr pflegeleicht, es gibt kein Verrutschen und keine Stolperfallen.


Das Material gibt es als Imitat fast aller Holzarten, die auch im Parkett verarbeitet werden und als Steinimitat. Große Unterschiede gibt es in der Qualität. Dabei kann man sich gut an der Garantiezeit, die der Händler gewährt, orientieren. Wichtig sind auch die Nutzungsklassen, in die das Material eingeteilt ist. Zu welcher der sechs Klassen das ausgewählte Produkt gehört sollte auf der Verpackung verzeichnet sein. Die Dichte des Trägermaterials gibt außerdem Auskunft über die Stabilität: Je höher desto robuster.


Laminate gibt es nicht nur in verschiedenen Designs, sondern auch mit Tritt- und Raumschalldämmung sowie Isolierwirkung. Fachgeschäfte halten für ihre Kunden oft Verlege-Anleitungen und Tipps bereit. Auch die Oberflächenstruktur kann frei gewählt werden.


Die Verlegungstechnik ist einem ständigen Wandel unterzogen und wird immer einfacher. In der Regel werden die Einzelteile mit einem Klick-Mechanismus miteinander verbunden.


Nur in Wirtschaftsräumen und Badezimmern ist Laminat nicht zu empfehlen. Auch bei hoher Quellresistenz ist hier aufgrund der Feuchtigkeit in den Räumen auf lange Sicht mit Schäden an der Trägerplatte zu rechnen.

Mut zu Farbe

Nicht nur weiße Wände sind schön

lps/Du. Dass Farben die Stimmung beeinflussen können, ist nicht neu. Aber noch gibt es wenige Menschen, die dieses Wissen bei der Gestaltung ihrer Wohnung berücksichtigen. Dabei tut Farbe nicht nur gut, die Wirkung der Räume ist oft auch überraschend.


Rottöne wirken anregend und steigern die Energie. Eine Farbe also, die gut in das Arbeitszimmer passt. Blau hingegen wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben, die gut zum Schlafzimmer passen könnte. Grün soll gut gegen Stress und Erschöpfung sein, Orange gut für die Lebensgeister, Gelb für das Immunsystem.


Wer nicht gleich alle Wände neu streichen will, kann die Farbwirkung beispielsweise auch mit Hilfe passender Dekoration, der Wahl farbiger Vorhänge, Tischtücher oder Stuhlhussen nutzen.


Räume, die mehrere Funktionen haben, können mit Hilfe der Farben optisch geteilt werden. Ein Beispiel hierfür wäre eine in grün gehaltene Essecke in einer ansonsten gelben Küche. Wem das zu krass erscheint, der kann auch erst einmal grüne Akzente in der Essecke arrangieren.


Der Phantasie sind bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Bei der Wandgestaltung sei aber vor zu viel Farbe gewarnt. Oft reicht es, mit Farbnuancen und geringen Beimischungen zu arbeiten. Oder sich erst einmal auf Tür- und Fensterrahmen zu konzentrieren. Ansonsten kann - was gut gemeint ist – schnell zur Reizüberflutung führen.

Optimal nach oben

lps/Bo. Die Treppe ist die Visitenkarte des Hauses. Foto: Kenngott

Treppen im Wohnbereich perfekt planen

lps/Bo. Treppen bringen Wohn- und Lebensgefühl zum Ausdruck und sind mit bestimmend, was die Raumatmosphäre anbelangt. So vielgestaltig wie ihre Umgebung sind auch ihre Erscheinungsbilder und die verwendeten Materialien. Im täglichen Auf und Ab stehen sie im Mittelpunkt. Dabei darf der Aspekt der Sicherheit nicht in den Hintergrund treten. Bei der Wahl der Treppe kommt es daher auf eine sorgfältige Planung an. Sie sollte stabil, standsicher und bequem begehbar sein und sich harmonisch ins Umfeld einfügen.


Einige zentrale Fragen sollte man sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Treppe stellen: Wie wird die Treppe genutzt? Wo führt sie hin? Wird sie vergleichsweise wenig genutzt oder stark in Anspruch genommen? Die Stufenmaterialien Holz, Longlife, Metall, Marmor oder Granit entscheiden mit über die Wertbeständigkeit der Treppe. Leben Kinder und ältere Menschen mit im Haus, sollte insbesondere auf Geländer mit gut greifbaren Handläufen geachtet werden. Für alle Treppen gilt: Laufbreite und Auftrittsfläche sollte immer so ausgelegt sein, dass die Treppe sicher zu begehen ist. Baurechtliche Bestimmungen geben dabei Mindestgrößen vor, die nicht unterschritten werden dürfen. Nicht unerheblich für die Planung ist auch der Raum um die Treppe herum. Wie sieht es mit einer Garderobe aus? Soll der Raum unter der Treppe für einen kleinen Schrank oder als Arbeitsecke genutzt werden? Eine Treppe ist immer ein Blickfang und nicht selten Herzstück des Hauses. Bei aller Funktionalität sollte der Einbindung in das Wohnambiente daher größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Allgemein geht der Trend derzeit weg von wuchtigen und massigen Konstruktionen wie Beton- oder Wangentreppen hin zur transparenten, freitragenden Treppe.

Behaglich wohnen mit Parkett

lps/Bo. Parkett in warmen Tönen sorgt für südliches Wohngefühl. Foto: Kährs Parkett

Ein robuster und vielseitiger Bodenbelag

lps/Bo. Die Wohnung oder das Haus sind meist mehr als nur ein Aufenthaltsraum. Je länger man darin wohnt, desto eher spiegelt das eigene Zuhause die eigene Persönlichkeit wider. Das zeigt sich auch in der Wahl des Bodenbelags. Parkett ist dabei ein idealer Begleiter durch die Jahre. Es passt zu jedem Einrichtungsstil und ist vielseitig, pflegeleicht und wohngesund. Geprüfte Naturmaterialien wie Echtholzparkett sind frei von Schadstoffen. Durch die unkomplizierte Reinigung ist der Bodenbelag auch bestens für Hausstauballergiker geeignet. Sowohl Wischmob als auch Staubsauger erzielen ein optimales Ergebnis. Parkett gibt es in einem großen Farbenspektrum von ganz hellen bis ganz dunklen Tönen. Der Belag kann lackiert oder matt mit natürlichen Ölen veredelt sein, was völlig unterschiedliche optische Auftritte ergibt. Hinzu kommt eine Vielzahl verschiedener Verlegemöglichkeiten – vom Fischgrad bis zu ganz individuellen Mustern. Der dezente Holzduft von Parkett beruhigt die Sinne und sorgt für Entspannung. Wer barfuss über Parkett läuft, profitiert von dem angenehmen Kühleffekt im Sommer und der natürlichen Wärme im Winter. Während der kalten Monate ist Parkett der ideale Partner für die Fußbodenheizung: keine Stauwärme oder Überhitzung, dafür wohlig-warme Füße auch ohne dicke Hausschuhe. Wird der Boden nach vielen Jahren renoviert, kann er im Zuge des Abschleifens hell oder dunkel gebeizt werden. So gibt es genügend Spielraum, um einer neuen Lebensphase auch durch die aktive Gestaltung des Bodens Ausdruck zu verleihen. Parkettböden können bei entsprechender Farbwahl auch südliches Flair in die eigenen vier Wände bringen. Gefärbte Oberflächen sowie ausdrucksstarke Naturholztöne verleihen Räumen eine behagliche Ausstrahlung.

Kleine Farblehre

Räume farblich richtig gestalten

lps/He. Bei der Wohnraumgestaltung sind Farben das Salz in der Suppe. Einsatz und Dosierung erfordern viel Fingerspitzengefühl: Ein Zuviel kann die Atmosphäre „versalzen“, fehlen sie ganz, wirken Räume schnell fad.


Bei der Wahl der Töne ist ein Blick auf den Farbkreis hilfreich – mit dieser natürlichen Ordnung lassen sich Kombinationen herstellen und Kontraste erzeugen.


Im Grunde besteht die ganze Welt aus lediglich drei Farben: Rot (Magenta), Blau (Cyan) und Gelb (Yellow). Dies sind die Primärfarben, durch Mischen dieser drei können alle anderen Töne erzeugt werden. So entsteht ein Farbkreis, in dem sich benachbarte Farben zu immer feineren Nuancen vermengen lassen. Mit Schwarz und Weiß werden die Töne entsprechend abgedunkelt oder aufgehellt. Sehr harmonisch wirken Töne, die auf dem Farbkreis eng beisammen liegen. Dabei ist entscheidend, ob man sich bei den Tönen der kühlen oder der warmen Seite bedient. Die Palette von Lila über Rot zu Dotter erzeugt eine warme Atmosphäre, das Spektrum von Violett über Cyan zu Grün bringt hingegen kühle Frische in die Räume. Während die warmen Farben ein Zimmer optisch verkleinern, geben ihm die kühlen Farben Weite – ein Effekt, den man sich zu Nutze machen kann: Eine in kühlen Farben gestrichene Decke wirkt höher; ein sehr langer, schmaler Flur lässt sich mit warmen Tönen verkürzen. Farben, die sich auf dem Farbkreis gegenüberliegen – Gelb und Violett beispielsweise – werden Komplementärfarben genannt. Sie erzeugen einen sehr starken Kontrast. Bei der Einrichtung lassen sich mit diesen Komplementärkontrasten effektvolle Akzente setzen.

Qualität statt Quantität

lps/Ww. Alte Möbel haben Stil und sind robust. Foto: WortWechsel

Möbel aus alten Zeiten

lps/Ww. Geht es um den Wohnstil, so scheiden sich schnell die Geister. Der Eine mag es kuschelig-ländlich, der Andere möchte eleganten, repräsentativen Chic. Wer Möbelausstellungen besucht, wird feststellen, dass es für jeden Geschmack das Richtige gibt. Das gilt in Bezug auf Material, Form und Farbe als auch Preis. Da gibt es Sitzgruppen aus pflegeleichter Mikrofaser, Recamieren mit Lederbezug, Raum füllende Schrankwände und reich verzierte Beistelltischchen, derbe Eichentische, schmiedeeiserne Bettgestelle und kastenartige Bücherregale.


Um den Kauf von Möbeln erschwinglich zu machen, setzen die Hersteller auf Massenproduktion. Computer gesteuerte Zuschnitte von Sperrholzbrettern und Bezugstoffen, über Schaumstoff festgetackerte Bezüge und aufgedruckte Designs machen die Ware billig. Leider rächt sich das Sparen an Material und Verarbeitung oft schon nach wenigen Jahren, wenn sich die Regalbretter unter der Last der darauf befindlichen Bücher durchbiegen, sich Polstermöbel in ihre Bestandteile auflösen und Scharniere von Schranktüren aushängen.


Spätestens dann wünscht man sich Omas altes Sofa zurück, das nur einen neuen Bezugstoff brauchte, um wieder das Wohnzimmer zu schmücken, möchte den robusten Eichenschrank, der schon fünf Umzüge unbeschadet über sich ergehen ließ, nicht mehr missen und lobt den Bücherschrank aus massivem Buchenholz, der sich selbst durch Stapel von Bildbänden nicht in die „Knie“ zwingen ließ. Möbelstücke aus Großmutters Zeiten waren zudem aufwändig verziert. Qualität und Design waren gleichermaßen gefragt. Die Hersteller brüsteten sich damit, dass ihre Produkte besonders langlebig seien und hätten ihr Gesicht verloren, hätten sie als Rückwand eines Schrankes Presspappe verwendet. Unbezahlbar waren die Möbelstücke jener Zeit dennoch nicht.


Auch heute noch kann man handgearbeitete Einrichtungsstücke erstehen - auch aus neuer Produktion. Nicht immer sind
solche Designermöbel allerdings auch funktional.

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