Dienstag, 20.11.2018
Homepage » Ratgeber » Zweiradfrühling

Werterhalt durch Wartung

lps/Pb. Damit man wie die Profis kräftig und vor allem sicher in der neuen Saison in die Pedale treten kann, ist ein umfassender Fahrradcheck nach dem Winter notwendig. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Sicher und sauber wieder an den Start gehen

lps/Pb. Wenn die ersten Sonnenstrahlen und wärmere Temperaturen hinaus in die Natur einladen, dann ist auch für das Fahrrad endgültig die Zeit gekommen, wieder aktiv genutzt zu werden.

Doch bevor gestartet werden kann, gilt es, die Funktionstüchtigkeit des Drahtesels zu überprüfen. Ganz oben auf der Checkliste sollten Bremsen und Beleuchtung stehen. So müssen die Bremsbacken am Vorder- und Hinterrad eng an den Reifen liegen. Außerdem muss nachgesehen werden, ob sie Verschleißerscheinungen aufweisen. Gleiches gilt für die Bremszüge und die Kette, die gut eingefettet werden sollten.

Die Stärke der Bremsen kann individuell angepasst werden. Dies steigert auch das Sicherheitsgefühl. Zudem sollten sie leicht und ohne spürbare Hemmung bedient werden können. Bei der Beleuchtung werden die Glühlampen und die Verbindung zum Dynamo geprüft. Das gilt natürlich nur für Modelle, die damit ausgestattet sind. Auch die Reflektoren spielen eine wichtige Rolle. Sie müssen vor allem sauber sein, damit sie ihren Zweck erfüllen. Der Lenker sollte bei angezogener Vorderbremse hin- und herbewegt werden, um festzustellen, ob keinerlei Spiel vorhanden ist. Außerdem muss er sich ganz leicht nach links und rechts zum Anschlag bewegen lassen. Verschleißerscheinungen bei Reifen und Felgen sollten genauso begutachtet werden wie die Profiltiefe oder eine mögliche "Acht" im Rad. Bei Bedarf können beide vom Fachmann zentriert werden.

Der Druck der Reifen kann am besten geprüft werden, wenn man auf dem Fahrrad sitzt. Dann heißt es noch Schrauben bei Bedarf nachziehen. Vor der abschließenden Probefahrt, bei der alle Funktionen wie auch die Gangschaltung detailliert kontrolliert werden, sollte der Drahtesel ordentlich geputzt werden. Schließlich will man sich ja auch beim ersten Kurztrip sehen lassen können.

Frischekur für Drahtesel

lps/Pb. Eine Tour mit dem Drahtesel ist auch was für Fahrradbienen. Foto: Jürgen Frey / pixelio.de

lps/Pb. Nach dem langen Winterschlaf kann jetzt wieder ordentlich geklingelt werden. Denn für Fahrräder beginnt die Saison. Damit man mit viel Spaß in die Pedale treten kann, brauchen die Drahtesel eine Frischekur. Das heißt, den Staub der vergangenen Zeit wegzuwischen und natürlich den Sicherheitscheck durchzuführen. Kleinere Reparaturen wie Reifen flicken oder Schrauben
anziehen, können mit dem eigenen notwendigen Wissen und dem passenden Werkzeug erledigt werden. Sollten größere Schwierigkeiten auftreten, ist es aus Sicherheitsgründen sinnvoller, eine Fahrradwerkstatt aufzusuchen. Ärgerliche Pannen oder sogar Unfälle gleich zum Start der Tourenzeit können so vermieden werden. Zunächst sollte das Rad einfach auf den "Kopf" gestellt werden. In dieser umgedrehten Position lässt es sich einfacher arbeiten, da man an alle wichtigen Teile besser herankommt. Wird im Freien gewerkelt und geputzt, sollte eine Unterlage genutzt werden, damit keine Kratzer die Freude am Frühjahrscheck trüben.

Den passenden Helm finden

lps/Pb. Ein Helm macht in jedem Alter und in jedem Falle das Fahrrad fahren sicherer. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Modellen, die für jeden Typ geeignet sind. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Kopfschutz kann nicht selten lebenswichtig sein

lps/Pb. Sicherheit sollte immer vor Geschmack gehen. Doch die Vorurteile gegen den Fahrradhelm sind leiser geworden. Zum einen sicher, weil eine Reihe von Unfällen gezeigt haben, dass ohne ihn Schlimmeres passiert wäre, zum anderen, dass die Modelle in Farbe und Form einfallsreicher und adretter geworden sind. Zudem können verantwortungsvolle Eltern ihrem Nachwuchs wohl nur schwerlich die Notwendigkeit eines Helmes beim Radfahren erklären, wenn sie selbst ohne unterwegs sind.

Wer sich also dazu entschlossen hat, auf die Suche nach dem individuell passenden Fahrradhelm zu gehen, sollte den Weg zum Fachhändler finden. Die persönliche Beratung hilft dabei, den richtigen Kopfschutz auszuwählen.

Dabei gibt es ein paar grundlegende Regeln zu beachten. So muss der Helm ohne zu drücken oder zu wackeln sitzen und Stirn, Schläfen sowie Hinterkopf sicher abdecken. Einschlägige Sicherheitsnormen und ein anerkanntes Prüfzeichen sind Bedingungen für den richtigen Kauf. Der Kinnriemen hat mindestens eine Breite von 15 Millimetern zu haben, der Verschluss darf seitlich sitzend nur mit einem gezielten Druck zu öffnen sein. Experten raten aus Sicherheitsgründen von Klettverschlüssen ab. Unterschiede gibt es nicht nur in der Farbe, der Größe, dem Gewicht oder Umfang, sondern auch wofür er benötigt wird.

Beispielsweise ist es nicht unerheblich, ob er zum Skateboard, Inline-Skate oder Fahrrad fahren aufgesetzt wird. Aber nicht nur die Art des Sports ist entscheidend, wichtig ist genauso die Art des Aufbaus und des Materials. Grundsätzlich besitzen Helme einen Kern aus einem aufschlagmindernden, harten Kunststoffschaum.

Spätestens nach fünf oder sechs Jahren ist es ratsam, wegen möglicher Materialermüdung den Kopfschutz zu ersetzen. Zudem sollte der Fahrradhelm natürlich individuell gefallen.

Diese Unternehmen empfehlen sich:

Zweiradfrühling


Softlink


Sozial

Sudoku

 
 

Kleinanzeigen