Dienstag, 20.11.2018
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Tipps für das Schreiben und Fotografieren

Wenn Sie gelegentlich einen Bericht für die Böhme-Zeitung verfassen, beispielsweise über Ihren Verein, dann beachten Sie bitte folgende Regeln:

Jede Nachricht in der Zeitung muss die sieben W-Fragen beantworten:
Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum? Woher/welche Quelle?
Diese Fragen sollten möglichst in den ersten Sätzen kurz beantwortet werden.

 

  • Ein Artikel behandelt lediglich ein Thema. Wenn Sie von einem Termin mit mehreren Themen  zurückkommen, machen Sie daraus auch mehrere Nachrichten oder Berichte. Anders herum sind natürlich zu einem Thema mehrere Artikel möglich.
  • Enthalten Sie sich der Meinung und Wertung und bleiben Sie in Stil und Sprache sachlich und neutral.
  • Bleiben Sie bei den Tatsachen, dichten Sie nichts hinzu und erfinden Sie nichts.
  • Zu viele Substantive können einen Satz erstarren lassen. Vorsicht vor Substantiven, die mit „ung“ und „keit“ gebildet sind.
  • Adjektive verlangen einen vorsichtigen Umgang. Sie können einen Satz überladen. Häufig sind sie unwichtig und unnötig. Wenn Sie Adjektive verwenden, dann solche, die treffend und schön sind.
  • Die Verben sollen klar und stark sein, sie sollen eine Handlung beschreiben. Aktive Verben bringen Tempo in den Text. Vermeiden Sie deshalb Passivkonstruktionen. Vermeiden Sie „man“ Konstruktionen. Nennen Sie die handelnden Personen.
  • Verwenden Sie kurze Sätze. Wenn Sie die Sätze ineinander schachteln, machen Sie es dem Leser unnötig schwer.

(Quelle: Drehscheibe „Leitfaden freier Journalismus“)

 

Beim Gruppenfoto beachten Sie bitte folgendes:

Die Wahl eines originellen Umfelds entschiedet oft über die Attraktivität eines Gruppenfotos. Nichts ist langweiliger als eine Gruppe von Menschen, die nebeneinander aufgereiht vor der Kamera steht. Also, bringen Sie die Menschen in Beziehung zueinander.
Staffeln Sie die Menschen in der Tiefe (die Großen hinten, die Kleinen vorne), versetzen Sie ihre Standpositionen zueinander (also nicht Schulter an Schulter, sonder leicht schräg zueinander) und achten Sie auf möglichst viele unterschiedliche Arm- und Handpositionen. Das Ziel besteht in einer möglichst entspannten und lockeren Bildkomposition.
Machen Sie lieber zu viele Aufnahmen als zu wenige, denn es wird immer jemanden geben, der gerade seine Augen geschlossen hat.

Bei Porträtaufnahmen solten Sie folgende Tipps beherzigen:

Wählen Sie einen neutralen, ruhigen Hintergrund. Eine leere Wand oder eine Mauer lässt sich überall finden.
Stellen Sie die Person leicht schräg zur Kamera. Wenn sich die Schultern etwa im 30-Grad-Winkel zur Kamera befinden und das Gesicht direkt zu Ihnen blickt, erreichen Sie einen dynamischen Ausdruck.
Arbeiten Sie im leichten Telebereich (ca. 50 mm Brennweite ist die klassische Porträt-Brennweite). So erreichen Sie eine knappe Tiefenschärfe, die den Hintergrund leicht verschwimmen lässt.
Wählen Sie eine weiche Lichtführung.In Innenräumen wirkt ein indirekter Blitz (schräg gegen die Decke doer gegen die rückwärtige Wand, sofern sie hell sind) oft Wunder. So vermeiden Sie unangenehme Schlagschatten.
Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Gegenüber wohl fühlt, erzählen Sie einen Witz oder machen Sie ein Kompliment: Ihr Ziel ist ein „gewinnendes Lächeln“.

(Quelle: Journalisten-Werkstatt „Foto – Wege zum besseren Bild (I)“, in: Medium-Magazin Nr. 4+5/2009)


Die Dateigröße muss bei allen Fotos mindestens 300 KB betragen, besser ist 1 MB, damit es sich für den Printdruck eignet. Das Dateiformat muss jpeg sein.

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