Dienstag, 13.11.2018
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Der Schnitt von Sträuchern

Für Blühfreudigkeit und besseres Wachstum

lps/Du. Blühende Sträucher im Garten sollte man aus verschiedenen Gründen regelmäßig und planvoll schneiden. Ein gekonnter Rück- oder Pflegeschnitt fördert nicht nur Blühfreudigkeit und Wachstum der Pflanzen, sondern hält sie auch über Jahre hinweg in einer ansprechenden Gesamtform. Zugegeben, nach einem wirklich durchgreifenden Schnitt sehen die Sträucher zuerst einmal ziemlich „gerupft“ aus. Aber erstens würden sie – bei über Jahre vernachlässigter Pflege – irgendwann einmal noch sehr viel schlimmer aussehen und sich damit garantiert schon einen Platz auf der „Abschussliste“ reservieren, und zweitens wächst sich ja alles wieder aus!

Beim Schnitt der Blütensträucher gilt – ganz grob gesagt! – die Faustregel, dass Sommerblüher, die am diesjährigen Holz blühen (wie etwa die Rosen, der so genannte „Sommerflieder“ oder „Schmetterlingsstrauch“, das Pfaffenhütchen oder die verschiedenen Spireenarten – um nur ein paar Beispiele zu nennen), im zeitigen  Frühjahr, noch vor dem Austrieb zurückgeschnitten werden, damit sich über Frühling und Frühsommer hinweg noch genug kräftiges Blühholz entwickeln kann.

Im Gegensatz zu den Sommerblühern schneidet man die typischen Frühlingsblüher (z. B. Forsythie, Flieder, Ranunkelstrauch etc.) selbstverständlich erst nach der Blüte zurück. Das ist allerdings nur die „Faustregel“. Zu den einzelnen Arten und Sorten konsultiert man am besten ein entsprechendes Handbuch oder einen Gärtner. Denn innerhalb der beiden oben beschriebenen Gruppen von Blütensträuchern gibt es noch viele gehölzspezifische Feinheiten, auf die es im Einzelfall sehr ankommt!

Wenn Bäume fallen

Rechtsfragen bei Schäden

lps/Du. Wer auf seinem Grundstück einen großen, mächtigen Baum besitzt, der muss unter Umständen auch für einen Sturmschaden aufkommen. Auch dann, wenn dieser Baum gepflegt wurde und von außen keine Schäden erkennbar waren. Das war im Falle einer alten Silberweide so, die vom Wind gefällt worden und auf ein Gebäude des Nachbargrundstücks gestürzt war. Der Schaden war nicht unerheblich und das mit dem Fall befasste Oberlandesgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 4 U 73/01) sprach dem Geschädigten einen Schadenersatz in Höhe von 7500 Euro zu. Die Juristen sprachen von einem im Grundstück angelegten „Gefahrenpotential“. Nachdem der Sturm kein Orkanpotenzial gehabt habe, sei es hier recht und billig, dem Baumbesitzer die Verantwortlichkeit zuzuweisen und den eingetretenen Schaden zu ersetzen.

Manchmal ist es aus Gründen der Verkehrssicherheit, manchmal aber auch aus optisch-ästhetischen Anlässen angesagt, einen Baum fällen zu lassen. Genau das hatte die Eigentümerin eines Mietobjektes in Düsseldorf getan.

470 Euro kostete die Beseitigung eines störenden Kirschbaums auf dem Grundstück des Hauses. Den Betrag rechnete sie auf die Nebenkosten ihrer Mieter um. Diese protestierten daraufhin, aber das zuständige Amtsgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 33 C 6544/02) bezeichnete den Vorgang als rechtens, und gab im Urteilsspruch der Eigentümerin Recht. Es handle sich hierbei eindeutig um einen umlagefähigen Vorgang der allgemeinen Gartenpflege des Objektes. Es sei hierbei völlig egal, ob der Baum wegen Altersschwäche oder wegen besserer Lichtverhältnisse in den Wohnungen gefällt worden sei.

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